Samstag, 19. Januar 2008

Biographien

Biographien: Dirigenten - Instrumentalisten - Gesangs-Solisten - Organisten.

(Copyright © V. Hege)



Inhaltliche Reihenfolge der Biographien:



Sir John Eliot Gardiner, Dirigent / Trevor Pinnock, Cembalist und Dirigent / Ewald Kooiman, Organist / Anne Schumann, Violine /

Nathalie Stutzmann, Alt / Cornelius Hauptmann, Bass / Christoph Genz, Tenor /
Christoph Prégardien, Tenor / Gerd Türk, Tenor / Nico van der Meel, Tenor /
Mark Padmore, Tenor / Daniel Roth, Organist / Stephan Loges, Bass-Bariton /

Peter Kooij, Bass / Franz Welser Möst, Dirigent / Michael Niesemann, Oboe / Magdalena Kozena, Sopran /
Dietrich Henschel, Bass / Hanno Müller-Brachmann, Bass / Bernarda Fink, Sopran /

Katharine Fuge, Sopran / Paul Sharp, Trompete / Michael Harrison, Trompete /
Niklas Eklund, Trompete / Peter Harvey, Bariton / James Gilchrist, Tenor /

Malin Hartelius, Sopran / Jean-Claude Zehnder, Organist / Julia Fischer, Violine /
Elisabeth Roloff, Organistin / Gerhard Weinberger, Dirigent - Organist / Andreas Scholl, Altus /

Andreas Martin, Klassische Gitarre / Jochen Kowalski, Altus / Robin Blaze, Altus /
Robin Tyson, Altus / Daniel Taylor, Altus /

______________________________________________

Biographie des Englischen Dirgenten “Sir John Eliot Gardiner”


Foto: Sir John Eliot Gardiner, Engl. Dirigent (Fotorechte: V. Hege)

Der Meisterdirigent, Sir John Elot Gardiner, Chor- und Orchestergründer mit dem Hang zur Barockmusik wurde am 20. April 1943 in Fontmell Magna in der englischen Grafschaft Dorset geboren. Schon zu Studentenzeiten an der Universität von Cambridge nahm er den Taktstock in die Hand und dirigierte die Chöre der Universitäten Cambridge und Oxford, unter anderem auf einer Tournee durch den Nahen Osten im Alter von 15 Jahren, als Nichtgraduierter. Zunächst ging er an das King’s College in Cambridge und schloss sein Studium mit Diplomen in Geschichte und Arabistik ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm zwei Jahre intensiven Unterricht bei der großen Nadia Boulanger in Paris, weiterhin studierte Gardiner bei Pfeil Thurston, in London, einem der einflußreichsten Fürsprecher für eine historische Aufführungspraxis der frühen Musik.

Nicht jeder wächst unter den kritischen Augen von Johann Sebastian Bach auf. Sir John Eliot Gardiner schon. Im Haus seiner Eltern hing während der Kriegsjahre das berühmte Bach-Porträt von Haußmann zur sicheren Aufbewahrung - und der kleine John fand, wie er erzählt, Meister Bach “ziemlich gespenstisch. Aber wenn man den Blick von der Nase beginnend nach unten wandern lässt, sieht man einen sehr verständnisvollen, einfühlsamen Mann; ganz anders als Augen, Nase und Perücke des seriösen Thomaskantors vermuten lassen.” In Bachs Musik sieht Gardiner einen ganz ähnlichen Gegensatz: “Zwei unterschiedliche Ebenen durchdringen sich: Eine horizontale aus Melodie und Kontrapunkt und auf der vertikalen Ebene der tanzende Rhythmus von unglaublicher Bewegtheit und Schwung. “Für mich liegt Bachs Seele in den Kantaten, die er jede Woche im Dienst der Kirche schrieb.”

Im Jahr 1964 gründete er mit gleich gesinnten Musikwissenschaftlern und Instrumentalisten den Monteverdi Choir als Interpretationswerkzeug vor allem Alter Musik bis hin zu Bach und Händel, mit dem er zwei Jahre später in der Londoner Wigmore Hall erstmals öffentlich auftrat.

Mit der Aufführung von Mozarts “Die Zauberflöte” gab er 1969 an der English National Opera in London sein Debut als Operndirigent und führte 1973 im Londoner Covent Garden erstmals Christoph Willibald Glucks “Iphigenie auf Tauris” auf.

Vier Jahre darauf spielten Mitglieder des Monteverdi Orchestras in der Formation der English Baroque Soloists erstmals Georg Friedrich Händels “Acis und Galatea” auf Instrumenten der Barockzeit.

Sir John Eliot Gardiner ist einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Wiederbelebung der Alten Musik und der Gründer und Künstlerische Leiter des Monteverdi Choir, der English Baroque Soloists und des Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Neben Auftritten als Leiter seiner bles tritt er regelmäßig als Gastdirigent der bedeutendsten europäischen Symphonieorchester auf, darunter die Wiener und Berliner Philharmoniker sowie das London Symphony Orchestra.

1968 gründete John Eliot Gardiner das Monteverdi Orchestra und trat mit dem neuen Ensemble im gleichen Jahr bei den Henry Wood Promenade Concerts in London auf. Knapp zehn Jahre darauf formierten sich aus Mitgliedern des Monteverdi Orchestra die English Baroque Soloists - heute eines der herausragenden Orchester mit historischen Instrumenten -, die 1977 beim Festspiel Alter Musik (Innsbruck) mit Händels Acis und Galatea debütierten. Die Einspielung dieses Werkes wurde 1978 von der englischen Musikzeitschrift Gramophone als “Beste Aufnahme Alter Musik” ausgezeichnet. 1990 gründete John Eliot Gardiner ein neues, auf Originalinstrumenten musizierendes Orchester: das Orchestre Révolutionnaire et Romantique.

Als Verfechter der historischen Aufführungspraxis setzte sich Gardiner in der Folgezeit intensiv mit historischer Aufführungspraxis auseinander. Sein Hauptaugenmerk galt schon damals Bach, Händel und Mozarts Opern. Sein Ziel - die Musik dieser Komponisten so wiederzugeben, wie sie in ihrer Entstehungszeit geklungen haben muss. Das Monteverdi Orchestra baute Gardiner in den 1970er Jahren aus. Das Orchester musizierte nun ausschließlich auf historischen Instrumenten und wurde in English Baroque Soloists umbenannt. In den 80ern und 90ern Jahren gelangen Gardiner und seinen Klangkörpern herausragende Aufnahmen. Hervorzuheben sind vor allem die Einspielungen von Bachs großer Vokalwerke wie Matthäuspassion, Johannespassion, Messe h-moll und Weihnachtsoratorium. Viele von ihnen wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre wandte sich Gardiner mehr und mehr dem klassischen und romantischen Repertoire zu. Um auch diese Werke authentisch wiedergeben zu können, gründete der Dirigent 1990 das Orchestre Révolutionnaire et Romantique, das ebenfalls auf historischen Instrumenten spielt. Neben den zahlreichen Auftritten mit seinen eigenen Ensembles ist John Eliot Gardiner ein gern gesehener Gastdirigent bei vielen bedeutenden Orchestern.

Die Gründung des Monteverdi Choir erfolgte 1964 in Cambridge anlässlich einer Aufführung der »Marienvesper« von Claudio Monteverdi. Ziel war es damals, sich ausgehend von der Musik des Barock ein breit gefächertes Repertoire zu erarbeiten. Das Ensemble wurde bald bekannt für sein leidenschaftliches Musikantentum, gepaart mit rhythmischer Vitalität und der Fähigkeit, Werke ganz unterschiedlicher Komponisten in verschiedenen Sprachen und Ausdrucksformen stilistisch überzeugend zu präsentieren.

Im Jahr des 400. Geburtstages von Claudio Monteverdi gelang John Eliot Gardiner der internationale Durchbruch. Zusammen mit dem von ihm gegründeten Monteverdi Choir führte er 1967 in der “Kathedrale Ely” Monteverdis “Versperae Mariae Virginis” in einer von ihm selbst revidierten Fassung auf und wurde durch den großen Erfolg der Veranstaltung ermutigt, die Arbeit in dieser Richtung fortzusetzen und zu erweitern.

Seit seiner Gründung hat der Monteverdi Choir besonders jungen Nachwuchs-Solisten die Möglichkeit geboten, hochwertige musikalische Erfahrungen zu sammeln sowie Auftrittspraxis zu erwerben, die am Beginn einer Laufbahn besonders wertvoll ist.

Tourneen des Monteverdi Choir:




Foto: The Monteverdi Choir und The Baroque Soloists im Konzert

Der Chor unternahm zahlreiche vielbeachtete Tourneen, unter denen die »Bach-Kantaten-Pilgerfahrt« im Jahr 2000 eine absolute Sonderstellung einnimmt: Anlässlich des 250. Todestages von J. S. Bach führte der Chor gemeinsam mit den English Baroque Soloists 186 geistliche Kantaten in 63 Kirchen in Europa und den USA auf.

Im Sommer 2004 führte der Chor eine weitere »Pilgerfahrt« mit vierzehn Konzerten in Kirchen entlang des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela/ Spanien durch. Die Pilgerfahrt und die Konzerte wurden von der spanischen Zeitung El Pais zu den »Besten Konzerten des Jahres 2004« gewählt.

Eine höchst erfolgreiche Partnerschaft verbindet den Chor mit dem Théâtre du Châtelet in Paris, an dem er in Produktionen von Verdis Falstaff (2001) sowie Webers Oberon (2002) auftrat. 2003 wirkte er an der ersten kompletten Aufführung in Frankreich von Berlioz’ Oper Les Troyens mit, die den Grand Prix des Französischen Journalistenverbandes gewann. Im November und Dezember 2005 unternahm der Chor mit Stücken von Purcell eine höchst erfolgreiche Tournee in Europa und Asien.

Der Chor hat mittlerweile mehr als 100 Einspielungen aufzuweisen, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden, darunter mehrere Gramophone-Preise.

The English Baroque Soloists:

The English Baroque Soloists wurden 1978 von Sir John Eliot Gardiner gegründet und haben sich seither als eines der bedeutendsten auf historischen Instrumenten musizierenden Kammerorchester etabliert.

Das Ensemble hat in zahlreichen großen Konzertsälen in aller Welt gespielt, darunter das Teatro della Scala in Mailand, das Amphitheater in Pompeji, die Philharmonie in Berlin, das Théâtre du Châtelet in Paris, das Lincoln Center in New York, das Sydney Opera House, das Amsterdamer Concertgebouw, San Marco in Venedig sowie beim Festival in Salzburg. Anlässlich des 200. Todestages von W. A. Mozart 1991 leitete Sir John Eliot Gardiner eine Aufführung des Requiems mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists im Palau de la Música Catalana, die von der BBC live übertragen wurde.

1990 begann das Ensemble eines seiner bislang größten Vorhaben: die auf sechs Jahre angelegte Aufführung der sieben großen Mozart-Opern. Die Aufnahmen der sieben Opern sind nach ihrem Erscheinen bei der Kritik auf außergewöhnlichen Beifall gestoßen.

John Eliot Gardiner, von Orchestern, Opernhäusern und Festspielen mit wichtigen Positionen betraut, war von 1980 bis 1983 Chefdirigent des Vancouver Orchestra. Während der folgenden fünf Jahre als Musikdirektor der Opéra de Lyon gründete er ein neues Orchester, das heute als eines der besten in Frankreich gilt.

Als künstlerischer Leiter der Göttinger Händel-Festspiele (1981-1990) setzte John Eliot Gardiner mit zahlreichen Aufführungen und Aufnahmen neue Maßstäbe.

1991 wurde er Chefdirigent des NDR-Symphonieorchesters, eine Position, die er bis 1994 innehatte. John Eliot Gardiner hat als Gastdirigent mit großen internationalen Symphonieorchestern, u.a. dem Philharmonia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Concertgebouw Orkest und den Wiener Philharmonikern erfolgreich zusammengearbeitet.

An der English National Opera debütierte John Eliot Gardiner 1969 mit der Zauberflöte. 1973 folgte sein Covent Garden-Debüt mit Glucks Iphigénie en Tauride. Mit dem Dallas Symphony Orchestra trat er 1979 erstmals in Amerika auf.

Anläßlich des 25jährigen Bestehens des Monteverdi Choir unternahm er 1989 eine Welttournee mit Aufführungen von Monteverdis Vespro della Beata Vergine, die für Film, Video und Aufnahmen der Archiv Produktion dokumentiert wurden.

Bei den Salzburger Festspielen 1990 debütierte er mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists innerhalb eines Orfeo-Zyklus (Monteverdi und Gluck) sowie im Rahmen der Serenaden-Konzerte. John Eliot Gardiner hat bereits zahlreiche Tourneen mit dem Monteverdi Choir und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique unternommen. 1995 dirigierte er erstmals die Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen.

1997 fand John Eliot Gardiners Schumann-Festival im Barbican Centre in London und in der Cité de la musique in Paris statt. Nachdem er sich in den letzten Jahren ausführlich mit den Werken Beethovens und der Nach-Beethoven-Ära auseinandergesetzt hat, stehen nun Bachs Kirchenkantaten im Zentrum seiner Arbeit; insbesondere im Jahr 2000 hat er sich ausschließlich mit diesem Thema im Rahmen seiner Bach-Pilgrimage 2000 (anlässlich des 250. Todesjahres von J.S. Bach) befaßt.

Seit seiner ersten Aufnahme mit den English Baroque Soloists für die Archiv Produktion (Acis und Galatea) sind zahlreiche preisgekrönte Einspielungen entstanden: Monteverdis Vespro della Beata Vergine, Orfeo, Buxtehudes Membra Jesu Nostri, Purcells Fairy Queen, Bachs Weihnachtsoratorium, Matthäus-Passion und Haydns Jahreszeiten.

Ein besonderes Projekt war sein Aufnahmezyklus der großen Mozart-Opern: Idomeneo, La clemenza di Tito , Die Entführung aus dem Serail, Così fan tutte, Le nozze di Figaro, Don Giovanni und die Zauberflöte. Für seine vielbeachtete Aufnahmeserie der Mozart-Opern und seine erfolgreichen konzertanten Aufführungen, u.a. beim Holland-Festival, erhielt John Eliot Gardiner den Edison Extraordinaire. Eine weitere Operneinspielung mit den English Baroque Soloists, Monteverdis Poppea, und seine Aufnahme mit Haydns Schöpfung wurden 1996 veröffentlicht.

Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Das Orchestre Révolutionnaire et Romantique leitete er in Beethovens Missa solemnis, in einem vollständigen Beethoven-Symphonien-Zyklus, Leonore und einem Beethoven Klavierkonzert-Zyklus mit Robert Levin, den er 1998 mit Veröffentlichung der Aufnahme des Dritten und Vierten Konzertes abschloß, sowie in einem Schumann-Symphonien-Zyklus, der ebenfalls 1998 auf den Markt kam.

Neben zahllosen Auszeichnungen für seine Einspielungen wurde John Eliot Gardiner u.a. als “Künstler des Jahres 1994″ (Gramophone Award und Deutsche Schallplattenkritik), “Dirigent des Jahres” (Klassik Echo-Verleihung 1995), “Bester Dirigent” (Cannes Classical Award 1995) und 1995 als erster Dirigent mit dem Dietrich-Buxtehude-Preis geehrt.

John Eliot Gardiner erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität in Lyon (1987), die Ernennung zum “Officier dans l?Ordre des Arts et des Lettres” (1988) und zum “Commander of the British Empire” (1990). Seit 1992 ist er Ehrenmitglied des Londoner King?s College und der Royal Academy of Music.

1998 wurde John Eliot Gardiner von Königin Elisabeth II anläßlich der “June Birthday Honours” in den Adelsstand erhoben.



Foto: Preisübergabe: “Robert Schumann-Preis 2001″

Im Jahr 2001 erhielt er von der Stadt Zwickau den Robert-Schumann-Preise 2001 verliehen.

Unter der Schirmherrschaft des Prinzen von Wales verwirklicht Sir John Eliot Gardiner ein Unternehmen von titanischen Ausmaßen. Am Weihnachtsfest, 23. Dezember 1999 in Weimar, begann er mit einer musikalischen Wallfahrt, (Bach-Pilgrimage 2000); in deren Rahmen er überlieferten Bach-Kantaten aufführte. Sie erklangen an den der Liturgie entsprechenden Tagen, für die Bach sie komponierte. Die Konzertreise führt quer durch Europa und in die USA. Zusammen mit The English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir anlässlich des 250. Todestages von J. S. Bach im Jahr 2000, die die Aufführung von 198 geistlichen Bach-Kantaten in über sechzig Kirchen, in 15 Ländern von Europa und Übersee zum Gegenstand hatte.

Im Mai 2005 wurde ihm zum Bachfest in Leipzig die “Bachmedaille” für sein Lebenswerk verliehen!



Foto: Bach-Medaillenübergabe durch den Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee, Leipzig

Am 29.11.2005 wurde Sir John Eliot Gardiner durch den deutschen Botschafter in London, Thomas Matussek , das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse überreicht.



Foto: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse durch den Botschafter in London an Sir John Eliot Gardiner!

Laudatio: (Übersetzung aus dem Englischen)

Eine Konstante in Ihrer Arbeit ist immer die Musik von Bach gewesen. Eines Ihrer Projekte fand ein enthusiastisches Publikum auf der ganzen Erde: Im Jahr 2000 dem Bachjahr, führten Sie jedes einzelne von den Kirchencantatas J.S. Bachs - ca. 200 - mit dem Chor Monteverdi und dem englischen barocken Soloists entsprechend ihren unterschiedlichen Themen und entsprechend dem Kirchekalender durch. Mit dieser “Pilgrimage Bach Cantata”, führten Sie mit Ihren Musikern in über 60 Kirchen und in 14 europäischen Ländern die Kantaten-Werke von Bach auf.

Auf diese Art haben Sie einer weiten Öffentlichkeit die Musik Bachs bekannt gemacht. Sie haben uns eine neue Welt von Musik begründet und eine dauerhafte Tradition gegeben. Einer ausdehnten Nicht-Deutschen Öffentlichkeit haben Sie die großen deutschen barocken Komponisten wie Bach und Händel sowie z.B. den romantischen Komponisten Felix Mendelssohn zugänglich gemacht………

Das Jahr 2004 begann mit einer höchst erfolgreichen Tournee durch die USA mit Werken von Händel, Haydn und Mozart. Am Ende des Jahres stand eine ebenso erfolgreiche Reise nach Asien gemeinsam mit dem Monteverdi Choir und einem Programm mit Werken von Purcell.

Im Jahr 2004 erfolgt die Gründung seines eigenes CD-Labels für seine Veröffentlichungen. Seine Aufnahmen mit dem Monteverdi-Choir, den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique werden auf seinem neuen Label, Soli Deo Gloria der Monteverdi Productions, erscheinen. Den Anfang machen die Aufnahmen, die im Zusammenhang mit der ausgedehnten Konzert-Tour “Bach Cantata Pilgrimage ” im Bach-Jahr 2000 entstand, als Gardiner an die 198 Bach-Werke an den Orten ihrer Entstehung aufführte und anschließend auf einer Welttournee aufführte. Die ersten Veröffentlichungen auf dem neuen Label sind seit Anfang Januar 2005 erschienen.

In 2005 hat das Ensemble Bachs Matthäus-Passion aufgeführt, und im Januar und Februar 2006 stehen Mozarts Symphonien Nr. 39, 40 und 41 sowie das Requiem und die c-moll Messe auf dem Konzertkalender.

Sir John Eliot Gardiner ist am 21. Oktober 2006 ein “Doktorat Honoris Causa” in Musicology durch die Universität von Cremona / Italien, dem Geburtsort von Claudio Monteverdi verliehen worden.

In seiner Freizeit kümmert sich Gardiner um die Pflege einer Öko-Farm, die er von seinem Großonkel, dem Komponisten Henry Balfour Gardiner, geerbt hat. Seit 2001 ist er mit der Musikproduzentin Isabella de Sabata verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit der Violinistin Elizabeth Wilcock (1981 bis 1997) hat er drei Töchter.

______________________________________________

Biographie:

Trevor Pinnock, (Englischer Cembalist und Dirigent)



Foto: Trevor Pinnock (Foto: www.bachwocheansbach.de)

Trevor Pinnock ist Englischer Cembalist, Dirigent und Kammermusiker. Ausgebildet an der Canterbury Cathedral und am London Royal College of Music war er einer der ersten, die für Aufführungen von barocker und klassischer Musik alte Instrumente benützten, weil er sie für am besten geeignet hielt, dieser Musik gerecht zu werden. Dies führte 1972 zur Gründung des English Concert, dessen künstlerischer Leiter er war, bis er 2003 diese Rolle an Andrew Manze weitergab. Seither hat er sich wieder verstärkt dem Solospiel zugewandt.

Als Gastdirigent leitet Trevor Pinnock Kammer- und Symphonieorchester in aller Welt. Aber auch mit historischen Instrumenten beschäftigt Pinnock sich weiterhin: bei den Händel Festspielen Halle wird er im Sommer 2006 die Aufführung von Purcells Dido and Aeneas leiten. Ende des Jahres feiert Trevor Pinnock seinen 60. Geburtstag mit Tourneen bis weit ins Jahr 2007 hinein und der Einspielung der Bachschen Brandenburgischen Konzerte. Für dieses Projekt hat er mit Musikern aus England, Italien und Deutschland eigens das European Brandenburg Orchestra gegründet, welches er zum 60jährigen Jubiläum der Bachwoche Ansbach – nach seinem ersten Auftritt im Jahre 1979 mit dem English Concert – hier vorstellt.

1992 wurde Trevor Pinnock mit dem Orden CBE ausgezeichnet, und “The Times” schreibt, er sei “the complete musician”.

(Textquelle: www.bachwocheansbach.de)

___________________________________________

Biographie:

des holländischen Organisten Ewald Kooiman



Foto: Ewald Kooiman

Ewald Kooiman, Konzert-Organist

geboren 1938, studierte Orgel in Amsterdam und Paris (Prix de Virtuosité an Jean Langlais) der Schola Cantorum in der Klasse von Virtuosité an Jean Langlais) und ist außerdem habilitierter Romanist. Als Konzertorganist, Wissenschaftler, Dozent und Juror trat er bei unzähligen internationalen Festivals und Symposien in Erscheinung. Weltweite Bekanntheit erlangte Kooiman durch die intensive Beschäftigung mit der Interpretation der Bachschen Orgelwerke.

Er ist der Herausgeber der beiden Publikationsreihen “Incognita Organo” und “Repro Organo”, die etwa 50 Bände mit Orgelmusik des 17. bis 19. Jahrhunderts umfassen. Über 70 Tonträger mit Kooimanschen Interpretationen sind erhältlich, darunter zwei Aufnahmen des gesamten Orgelwerks von Johann Sebastian Bach, gespielt auf historischen Instrumenten in den Niederlanden, in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Er erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Ewald Kooiman war Professor für Orgelkunst an der Freien Universität und Professor für Orgelspiel am Sweelinck Konzervatorium in Amsterdam; an der Internationalen Sommerakademie in Haarlem unterrichtet er die Interpretation der Orgelwerke Bachs. Er war Gastprofessor an Universitäten und Hochschulen in mehreren Ländern Europas, in Süd-Afrika, in Korea und in den USA. Der Königliche Niederländische Organisten Verein ernannte Ewald Kooiman zum Ehrenmitglied. Im Jahre 2003 wurde Ewald Kooiman von niederländischen Königin zum Ritter in de “Orde van de Nederlandse Leeuw” ernannt. In 2005 hat die Stadt Haarlem ihn mit ihrer Ehrenmünze wegen seiner Verdienste als Konzertorganist und als langjähriger Vorsitzende des berühmten Internationalen Orgelfestivals Haarlem geehrt.

__________________________________________________

Biographie:

Anne Schumann, Violine



Foto: Anne Schumann

Anne Schumann, in Dohna bei Dresden geboren, studierte moderne Violine an den Musikhochschulen in Weimar (Peter Krebs) und Dresden (Professor Heinz Rudolf). 1989 wurde sie Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig. Bereits in dieser Zeit beschäftigte sie sich intensiv mit der historischen Spielweise.

Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Monica Huggett und Stanley Ritchie. Seit 1993 ist sie als freischaffende Barockgeigerin tätig und arbeitet in führenden europäischen Barockorchestern, z. B. mit John Eliot Gardiner, Christophe Rousset, Marc Minkowski, Trevor Pinnock.

Mit John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists ging sie im Jahr 2000 auf die Bach Cantata Pilgrimage 2000. Die Livemitschnitte dieser Kantatenkonzerte erscheinen jetzt nach und nach bei dem neuen Label “Soli Deo Gloria”.

Mehrere Jahre war Anne Schumann Konzertmeisterin des Barockorchesters der Europäischen Union (EUBO). In Leipzig gründete sie ihr eigenes Ensemble, die Chursächsische Capelle Leipzig, welches sich besonders der Aufführung vergessener Kammermusikwerke widmet. Dabei spielt neben der Beschäftigung mit historischer Geigenliteratur das Repertoire für Viola und besonders für Viola d’amore eine große Rolle.

Anne Schumann ist in verschiedenen Ensembles als Konzertmeisterin gefragt (z. B. Händelfestspielorchester Halle, Les Amis de Philippe, Telemannisches Collegium Michaelstein).

Seit einiger Zeit unterrichtet sie auch bei Sommerkursen, so z. B. bei der Akademie für Alte Musik in Bruneck, beim Internationalen Sommerkurs im Kloster Michaelstein und bei Musica viva Musikferien in der Toskana.

Quelle: http://www.anneschumann.info/home.html
________________________________________________

Biographie

Kati Debretzeni, Violine

Kati Debretzeni wurde in Transilvanien geboren und emigrierte am Alter von 15 Jahren nach Israel. Sie beendete Studien an der Musikakademie von Tel Aviv bei Ora Shiran und studierte Barockvioline bei Catherine Mackintosh und Walter Reiter an der königlichen Hochschule von Musik in London.

Seitdem spielt sie in allen führenden Orchestern mit historischen Instrumenten Großbritanniens. (U.a. Mitwirkende als 1. Solistin in The English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner). Kati Debretzeni gab Kurse und Workshops an der Birmingham Universität, Großbritannien; Prachatice, Tschechische Republik; Early Music Workshop Jerusalem, Israel; Early Music Workshop an der Penn State Universität, USA; Royal Scottish Accademy of Music and Drama, Glasgow, Großbritannien.

(Textauszüge aus: www.kloster-michelstein.de)

______________________________________________

Biographie

Nathalie Stutzmann, Alt



Foto: Nathalie Stutzmann (Fotorechte: calliope.tm.fr)

Die Altistin Nathalie Stutzmann wurde 1965 In Paris geboren, sie studierte an der Hochschule für Musik in Nancy und gewann dort Universitätswettbewerbe in den Fächern Piano, Fagott und Kammermusik.
Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei ihrer Mutter, der Sopranistin Christiane Stutzmann. Anschließend wurde sie an der Ecole d´Art Lyrique de l´Opera de Paris aufgenommen, wo sie Liedgesang bei Hans Hotter studierte.Sie sang an der Pariser Oper und gab verschiedene Konzerte unter der Leitung von S. Osawa und J. Nelson. Darüber hinaus arbeitete sie mit Hans Hotter an der Pariser Oper zusammen.
Nathalie Stutzmann gilt als eine der bedeutendsten Sängerinnen im Kontralto-Fach. Nach den “Neuen Stimmen” 1987 begründete sie eine internationale Karriere als Konzertsängerin und Liedinterpretin.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Seiji Ozawa, Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle und Christoph von Dohnanyi zusammen. Ihr breites Repertoire besteht aus den Hauptwerken des Barock, der Klassik und Romantik sowie Werken des 20. Jahrhunderts. Bekannt ist Nathalie Stutzmann besonders für ihre Interpretationen des Deutschen und Französischen Lieds.
Auftritte in aller Welt führten sie u.a. an die Scala, das Théâtre de Champs Élysées, die Royal Festival Hall, die Carnegie Hall und die Berliner Philharmonie.
___________________________________________________

Biographie

Cornellius Hauptmann (Bass)



Foto: Cornellius Hauptmann

Cornelius Hauptmann wurde in Stuttgart geboren und studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Dort legte er 1982 seine Bühnenreifeprüfung ab und erwarb – als Schüler von Prof. Jakob Stämpfli – an der Musikhochschule Bern das Solistendiplom.

Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Hans Hotter, Elisabeth Schwarzkopf (, die ihn bis heute betreut) und Eric Tappy trugen wesentlich zu seiner künstlerischen Entwicklung bei, wovon zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Gesangswettbewerben zeugen. Er war auch Stipendiat der Herbert von Karajan – Stiftung.

Cornelius Hauptmann debütierte 1982 am Staatstheater Stuttgart und war bis 1989 Mitglied der Opernhäuser in Heidelberg und Karlsruhe. Als freiberuflicher Konzert- und Opernsänger gastierte er – vornehmlich in Mozartopern – in München, Leipzig, Orléans, Paris (Bastille und Châtelet), Lissabon, Madrid, Lyon, Berlin (Deutsche Oper), Amsterdam, Zürich, Wien (Volksoper) etc. unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Hollreiser, Mehta, Haenchen, Nagano, Piollet und anderen.

Vorallem im Konzertbereich machte sich Cornelius Hauptmann einen Namen unter Dirigenten wie Bernius, Bernstein, Bertini, Boulez, Corboz, Gardiner, Rilling, Harnoncourt, Hogwood, Masur, V. Neumann, Tilson Thomas, Welser-Möst, Sigiswald Kuijken und anderen.

Zahlreiche CDs dokumentieren seine künstlerische Vielfältigkeit: Passionen von Bach, Messen und Opern von Mozart, Schumanns „ Paradies und Peri “ (Sir John Eliot Gardiner / DG), Monteverdi, Mendelssohn, Schütz, Schubert ( Bernius ); Haydns „ stabat mater“ (Pinnock/DG); „ Oedipe“ von Enescu (Foster/EMI); Mozarts „Zauberflöte“ (Norrington / EMI und Kuijken / Bayer); Beethovens „ missa solemnis“ ( Herreweghe / harmonia mundi ); Mozarts Requiem und c-moll – Messe ( Bernstein / DG ), sowie zahlreiche weitere Einspielungen.

(Textquelle: http://www.cornelius-hauptmann.de/)

_________________________________________________

Biographie

Christoph Genz (Tenor)



Foto: Christoph Genz

Der deutsche Tenor Christoph Genz wurde in Erfurt geboren. Er war in jungen Jahren Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Hans-Joachim Beyer an der Hochschule für Musik Leipzig sowie bei Elisabeth Schwarzkopf.

Seine weitere Ausbildung erhielt er als Sänger am Cing’s-College in Cambridge und sang in dem dortigen Cing’s College Choir.

Einen 1. Platz errang er beim Gesangswettbewerb als internationaler Preisträger beim Gesangswettbewerb in Grimsby (England), sowie im darauf folgenden Jahr den 1. Preis beim internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig.

Liederabende gab der Tenor an der Alten Oper Frankfurt, Londoner Wigmore Hall und Amsterdamer Concertgebouw. Seine Zusammenarbeit als Gesangs-Solist war mit folgenden Leitern führender Ensemble geprägt: Herbert Blomstedt, Philippe Herreweghe, Sir John Eliot Gardiner, Franz Brüggen, Marcus Creed, Ton Koopmann, Sigiswald Kuijken, Sir Simon Rattle und Peter Schreier. Solo-Auftritte als Liedersänger in der Londoner Wigmore Hall und Amsterdamer Concertgebouw.

Bekannt sind seine Bach Kantaten Aufnahmen mit Sir John Eliot Gardiner während der Bach Cantata Pilgrimage 2000 und Bachs Johannespassion mit Ludwig Güttler.

In der Saison 2000/01 gab Christoph Genz als Ferrando sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, wo er von 2001 bis 2004 zum Ensemble gehörte und zahlreiche Partien seines Faches verkörperte, unter anderem Tamino (Die Zauberflöte).

________________________________________

Biographie

Christoph Prégardien (Tenor)



Foto: Christoph Prégardien

Geboren 1956 in Limburg begann Christoph Prégardien seine musikalische Laufbahn als Domsingknabe. Später studierte er Gesang bei Martin Gründler und Karlheinz Jarius in Frankfurt, Carla Castellani in Milano und Alois Treml in Stuttgart, sowie Liedgesang bei Hartmut Höll an der Frankfurter Musikhochschule.

Als einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit arbeitet Christoph Prégardien u. a. mit den Dirigenten Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt, Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano, Sawallisch und Thielemann zusammen. Zu seinem Repertoire gehören die grossen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik, aberuch Werke des 17. (Monteverdi, Purcell, Schütz) und des 20. Jahrhunderts (Britte, Killmayer, Rihm, Strawinsky).

Ganz besonders geschätzt ist Christoph Prégardien als Liedsänger. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees und Andreas Staier. Regelmässig wird er zu Liederabenden nach Paris, London, Brüssel, Berlin, Köln, Amsterdam, Salzburg, Zürich, Wien, Barcelona und Genf und zu Konzertreisen durch Italien, Japan und Nordamerika eingeladen.

Oft wird Christoph Prégardien als Gastsolist von bedeutenden Orchestern verpflichtet. So trat er mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, The English Baroque Soloists, dem Concertgebouworkest Amsterdam, der Dresdener Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Philharmonia Orchestra London, der Philharmonie de Radio France, dem Boston und dem St. Louis Symphony Orchestra auf.

Ein wichtiger Teil seines Repertoires ist auf Tonträgern der grossen Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine Discographie ist inzwischen auf mehr als 120 Titel angewachsen.

Christoph Prégardiens Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes ernten begeisterte Zustimmung bei Publikum und Fachpresse und errangen internationale Schallplattenpreise, z. B. Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique - Prix Georg Solti, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Edison Award, Cannes Classical Award und Diapason d’Or.

Die neueste Lied-CD von Christoph Prégardien (mit Michael Gees am Klavier) umfasst Eichendorff-Vertonungen von Robert Schumann (Liederkreis Op. 39) und Hugo Wolf. Sie ist im Juni 2006 bei Hänssler-Classics erschienen. Eine weitere Aufnahme mit Liedern von Gustav Mahler (ebenfalls mit Michael Gees am Klavier) ist in Vorbereitung.

Auf dem Gebiet der Oper hat Christoph Prégardien Fachrollen wie Tamino (Die Zauberflöte), Almaviva (Der Barbier von Sevilla), Fenton (Falstaff), Don Ottavio (Don Giovanni) und Monteverdis Ulisse an großen europäischen Häusern gesungen. Im Mai/Juni 2005 sang er die Titelrolle in „La Clemenza di Tito“ von W.A. Mozart an der Opéra National de Paris unter der Leitung von Sylvain Cambreling.

Die Wiederaufnahme dieser Produktion erfolgt im September 2006. Sie erschien vor kurzem als DVD bei Opus Arte.

Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die intensive und vielfältige pädagogische Arbeit. Von 2000 bis 2005 leitete er eine Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Seit 2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln.

In einer neuartigen Kombination aus DVD und Buch in der Reihe „Schott Master Class“ stellt er erstmals Fragen der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton vor. Filmbeispiele begleiten ihn in seinem Unterricht mit Meisterschülern.

___________________________________________


Biographie Gerd Türk (Tenor)

Foto: Gerd Türk

Der deutsche Tenor Gerd Türk erhielt seine erste stimmliche und musikalische Ausbildung als Singknabe an der Kathedrale zu Limburg. Nach dem Studium von Musikerziehung, Kirchenmusik und Chorleitung in Frankfurt/Main setzte er seine gesangliche Ausbildung an der «Schola Cantorum Basiliensis» bei Richard Levitt und René Jacobs fort.

Als Konzertsänger arbeitete er mit allen führenden Alte-Musik-Spezialisten. Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Australien, Nord-/Südamerika, Südostasien und Japan. Mittlerweile gilt er als einer der führenden Bach-Tenöre in Deutschland und wird für seine farbige Gestaltung der Evangelisten-Partien gerühmt.

Gerd Türk war mehr als 10 Jahre Mitglied des Ensembles «Cantus Cölln» und arbeitet seit langem mit dem Ensemble «Gilles Binchois» (Ltg. Dorninique Vellard) zusammen, das sich auf die Wiedergabe mittelalterlicher Musik spezialisiert hat.

Opernproduktionen führten ihn an die Bühnen in Montpellier, Innsbruck, Antwerpen und Madrid. Zuletzt nahm er an einer Produktion der «Nederlandse Reisopera» mit MonteverdiMadrigalen und in Monteverdi‘s «Orfeo» am «Teatro del Liceu» in Barcelona teil.

Seine Diskographie umfasst rund 100 CD-Produktionen, von denen zahlreiche mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Er ist regelmäßig beteiligt an der Gesamtaufnahme des Vokalwerks von J.S. Bach mit dem «Bach Collegium Japan» (unter Masaaki Suzuki), die von der internationalen Presse mit viel Anerkennung aufgenommen wurde.

Gerd Türk ist seit dem Jahr 2000 Lehrer für Barockgesang und Ensemble an der «Schola Cantorum Basiliensis» und gibt Meisterkurse in Spanien und an der „University of Fine Arts“ in Tokyo

------------------------------------------------------------------------------

Biographie Nico van der Meel, Tenor



Foto: Nico van der Meel (Fotorechte Homepage Nico van der Meel)

Nach einem Mathematikstudium an der Universität Leiden beschloß Nico van der Meel Berufsmusiker zu werden. Zunächst studierte er Chorleitung am Konservatorium in Rotterdam bei Prof. Barend Schuurman. Sein in 1982 begonnenes Gesangsstudium bei Prof. Margreet Honig schloß er in 1987 "cum laude" ab.

Er nahm an Meisterkursen bei Evelyn Lear, Ruud van der Meer, Robert Holl, Elly Ameling, Elisabeth Schwarzkopf u.a. teil. In den letzten Jahren hat er als Dozent mitarbeitet an verschiedenen Sommerkurse, wie z.B. den "La Caixa" Curso Internacional de Música.

Nico van der Meel gab sein Debut mit dem Concertgebouw Orchester in der Saison 1987/88 und sang im selben Jahr die Tenorarien in einer Einspielung der Johannespassion von J.S. Bach unter der Leitung von Sigiswald Kuijken. In den Jahren von 1989 bis 1996 nahm er an Konzertreisen und Einspielungen des Orchesters des 18. Jahrhunderts unter der Leitung von Frans Brüggen teil mit der h-moll Messe und den beiden Passionen von J.S. Bach.

Wenngleich er mit seinen Interpretationen des Evangelisten international bekannt wurde, verfügt er über ein breitgefächertes Konzertrepertoire, welches Musik der 16. bis zum 20. Jahrhundert umfaßt. Er konzertierte mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Gustav Leonhardt, Peter Schreier, Jan Willem de Vriend, Jos van Veldhoven, Helmuth Rilling, Michel Corboz and Sir Colin Davis.

(Texte von der Homepage Nico van der Meel)

-------------------------------------------------------------------------

Biographie des englisches Tenors: Mark Padmore

Mark Padmore ist in der ganzen Welt für die Musikalität und Intelligenz seines Singens bekannt.



Foto: Englischer Tenor, Mark Padmore (Bildquelle BBC-Wales)

Geboren in London, England, stellten verschiedene Lehrer fest, dass Mark Padmore musikalisches Talent besitzt. Er erhielt einen Platz an der Kent Juniormusik-Schule, und studierte Clarinette in London bei Georgina Dobrée und Margaret Armstrong. Weiterhin erhielt er einen Platz im Kent Grafschaft-Jugend-Orchester, das eine wundervolle Gelegenheit war, Musik an einem sehr hochqualifiziertem Orchester sich weiter zu bilden. Er spielte als Klarinettist in der Berliner Philharmonie im Alter von sechzehn mit dem Orchester in einem Programm unter anderem mit Dvoraks 8. Symphonie.

1982 besuchte er in Cambridge das King’s College Chapel und studierte Gesang. Nach dem Studium war er kurzfritsig an der BBC Musik-Bibliothek beschäftigt. 1987 war sein Mitwirken als Mitglied und Sänger mit dem Hilliard Ensemble von größter Bedeutung.

Danach nahm er ein Studium an der Brooklyn Akademie für Musik in New York wieder auf, um sich als Gesangssolist ausbilden zu lassen.

1991 wurde er ein Mitglied der “Les Arts Florissants” und nahm an einigen Produktionen der Gruppe teil. Aufnahmen für Grammophon von Hippolyte und von Aricie Rameaus und die mit Beifall begrüßte Aufnahme von Händels Messias.

Zahlreiche Mitwirkungen als Gesang-Solist in Opern schlossen sich an. In Konzerten trat er mit Roger Vignoles, Julius Drake und Malcolm Martineau auf mit einem von Beethoven und Schubert bis zu Henze reichenden Repertoire.

Seine weitere Laufbahn und Auftritte als Gesangs-Solist erfolgten mit Herreweghe und seinem Collegium Vocale. Seine Inspiration für J.S. Bachs Musik erfolgte durch die Arbeit mit Herreweghe, dieser vermittelte ihm: „Dass alles vom Text kommt und dass man mit dem Verstehen singen muss um eine Erfolgschance beim Publikum erreichen zu können.”

Als Konzertsänger erschien er an den angesehensten Festspielen der Welt, u.a. Edinburgh, Salzburg, Tanglewood und den BBC Proms und macht viele Aufnahmen mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickcox, Philippe Herreweghe, William Christie und Sir Roger Norrington.

Unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner trat Mark Padmore als Gesangssolist während der Bach Cantata Pilgrimage 2000 in zahlreichen Veranstaltungen zum 250. Todesjahr von J.S. Bach mit auf.

Eine Aussage von Mark Padmore zur Neugier, um Vocal-Werke richtig erfassen und interpretieren zu können:

„Ein gutes Beispiel der Neugier, ein Geschenk war die Bach Cantata Pilgrimage des Sirs John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Chor und den englischen barocken Solisten. Dieses spornte Publikum und Ausführende gleich an, weil es nicht vorhersagbar war. Das Publikum war jede Woche unterschiedlich, wie die Schauplätze und selbstverständlich die Musik. Die Atmosphäre die Aufregung unter den Musikern war teils fühlbar, weil wir neue Edelsteine vom Genie Bachs in jeder Kantate entdeckten, aber auch, weil das Publikum so enthusiastisch war“.

Als Evangelist in der Johannespassion und Gesangssolist in verschiedenen Bachkantaten tritt er in den größeren Zentren von Europa und weltweit auf, zuletzt im März 2006 mit Sir Simon Rattle und dem RIAS Kammerchor in Berlin als Evangelist in der Johannespassion.

Auszüge und Textquelle: http://www.markpadmore.com/

____________________________________________

Biographie des französischen Konzert-Organisten „Daniel Roth“

Daniel Roth wurde 1942 im elsässischen Mulhouse geboren.



Foto: Daniel Roth, Konzert-Organist

Die erste musikalische Ausbildung bekam er am Conseatoire seirvner Heimatstadt Mulhouse-Alsace. Durch seine Bewunderung für Albert Schweitzer gelangte er frühzeitig zur Orgel. 1960 Eintritt in das Conservatoire National Supérieur-Paris wo er 5 Premier Prix erreichte : Harmonielehre-Klasse M. Duruflé, Kontrapunkt, Fuge-Klassen M.Bitsch, Begleitung am Klavier- Klasse H.Puig Roget, Orgel und Improvisation – Klasse Rolande Falcinelli. Danach Studien zur Alten Musik und Vorbereitung auf internationale Wettbewerbe mit Marie Claire Alain, er gewann 5 Preise, darunter Prix de haute exécution et d’improvisation des Amis de l’orgue-Paris 1966, Premier Grand Prix de Chartres, Interprétation, Improvisation 1971.

Ab 1960 studierte er am Pariser „Conservatoire National Superieur de Musique“. Dieses Studium beendete er mit fünf ersten Preisen in den wichtigsten Fächern: Orgelinterpretation und -improvisation (bei Rolande Falcinelli), Klavierbegleitung (bei Henri Puig-Roget), Kontrapunkt und Fuge (bei Marcel Bitsch) und Harmonielehre (bei Maurice Duruflé). Es folgten intensive Studien in Alter Musik bei Marie-Claire Alain.

1963 startete er seine organistische Laufbahn an der Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Basilika Sacré-Coeur als Stellvertreter seiner Lehrerin Rolande Falcinelli. In den folgenden Jahren wurde Roth Preisträger der Orgelwettbewerbe in Arnheim, München und Aosta.

1966 gewann er den „Prix de haute exécution et d’ improvisation des Amis de l’Orgue-Paris“ und 1971 den bedeutenden Orgelwettbewerb in Chartres in beiden Disziplinen – Interpretation und Improvisation. Zwei Jahre später wurde Roth Nachfolger von Rolande Falcinelli als Titularorganist an der Basilika Sacré-Coeur in Paris.

Seit diesen Jahren macht Daniel Roth eine internationale Karriere als Konzertorganist, Solist bei berühmten Orchestern, er hält Meisterkurse, Konferenzen, wirkt als Jurymitglied bei Wettbewerben. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ( Filmportrait ZDF, 3 Sat., BBC, Rick Steeve USA, Video-Film Dallas, Texas), Schallplatten- CD Aufnahmen bei Philips, EMI, Erato, Arion, Motette (Düsseldorf), Wergo ,IFO (Schott-Mainz), Priory (London), Aeolus, JAV (USA).

Im gleichen Jahr 1973 erfolgte seine Berufung zum Professor am „Conservatoire National de Région“ in Marseille. Im darauf folgenden Jahr wurde er Leiter der Orgelklasse an der Katholischen Universität Washington, wo er als „Artist-in-Residence“ auch die Orgel der National-Shrine-Cathedral spielte.

Von 1979 bis 1988 versah Roth eine Orgelprofessur am „Conservatoire National de Région“ in Strasbourg. In diesen Zeitraum fiel auch eine der ehrenvollsten Berufungen seiner Karriere: 1985 wurde Roth Titularorganist an der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Pfarrkirche Saint-Sulpice und somit Nachfolger einiger der bedeutendsten Musiker der französischen Orgelkultur: Clérambault, Séjan, Lefébure-Wély, Widor, Dupré und Grunenwald.

1988 erhielt Roth eine Professur an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken. Seit 1995 unterrichtet er als Nachfolger von Helmut Walcha und Edgar Krapp an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Als Komponist von verschiedenen Werke für Orgel, für Flöte und Orgel, für Chor und Orgel sowie für Ochester, bei Leduc, Bärenreiter, Schott(Mainz), Novello, Butz veröffentlicht, einige sind auf CD erhältlich, wurde er mit dem Florent-Schmitt-Preis von der Académie des Beaux-Arts (Institut de France) ausgezeichnet.

Er ist Mitglied der französichen staatlichen Kommission für Historische Orgeln, und Mitglied von „Fellow of the Royal College of Organists“ in London.

Am 11 November 2005 weihte Daniel Roth die neue Schuke-Orgel, im Großherzogtum Luxemburg “Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte.” Erbaut wurde das Werk von der Berliner Orgelbaufirma Schuke, die Disposition stammt vom Pariser Sulpice-Titularorganisten und Frankfurter Musikhochschulprofessor Daniel Roth.

Am 29.06.2006 wurde Roth für seine Maßstäbe setzenden Interpretation der europäischen Orgelliteratur und seine Improvisationskunst von der deutschen Stadt Schwäbisch Gmünd der Preis der „Europäischen Kirchenmusik 2006“ verliehen.

Zwei wesentliche Charakteristika französischer Orgelkunst müssen als prägende Einflüsse in Daniel Roths musikalischer Ausbildung genannt werden: in kompositorischer und improvisatorischer Hinsicht die äußerst differenzierte impressionistische Klanglichkeit der Werke Duruflés, in organistischer Hinsicht die technische und gestalterische Souveränität Duprés, die sich - wie jede Meisterschaft - besonderer Disziplin und Hingabe verdankt.

Das geistige und künstlerische Fundament, auf dem diese musikalischen Einflüsse und Eigenständigkeit entwickeln konnten, bilden für Daniel Roth seine Verehrung Albert Schweitzers und Johann Sebastian Bachs sowie in letzter Instanz seine tiefe Verwurzelung im katholischen Glauben, der durch die Vorbilder Schweitzer und Bach immer auch ökumenisch ausgerichtet ist.

Quellen:

http://www.kirchenmusik-festival.de

http://www.trierer-orgelpunkt.de

___________________________________________________

Biographie: Bass-Bariton Stephan Loges



Foto: Stephan Loges

Geboren in Dresden, gewann er 1999 die Wigmore Hall Song Competition in London. Er war Mitglied des Dresdener Kreuzchores und studierte an der Hochschule der Künste Berlin sowie der Guildhall School of Music and Drama in London.

Konzerterierte mit Sir John Eliot Gardiner während der Bach Cantata Pilgrimage in 2000. Auftritte mit Sir Simon Rattle, Paul McCreesh, Phillipe Herreweghe, Peter Schreier, Helmut Rilling und Stephen Layton und vielen führenden Orchestern der Welt, darunter den Symphonieorchestern London, Chicago und San Francisco, er ist auch in der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie in München und der Semperoper in Dresden aufgetreten. Auftritte als Gesangssolist in Oratorien und Kantaten von J.S. Bach.

An Liederabenden sang er von Roger Vignoles begleitet, Schuberts Schwanengesang und Schumanns Dichterliebe sowie Schuberts Winterreise und Brahms "Die schöne Magelone" und gab regelmäßig Vorstellungen mit Graham Johnson und Eugene Asti.

Zu seine Opernrollen zählen der Graf (Figaros Hochzeit) und Schaunard (La Boheme) in der Opera North und die Basspartien in Bachs H-moll-Messe in der Los Angeles Opera. Ferner ist er in Aufnahmen von Schumann- und Mendelssohn-Liedern zu hören

_________________________________________________

Biographie:

Peter Kooij (Bass)



Foto: Peter Kooij (Foto: peterkooij.de)

Peter Kooij, niederländischer Bass, sang bereits im Alter von sechs Jahren im Chor seines Vaters der Domkantor in Utrecht war und machte als Knabensopran viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen.

Nach einem Violinstudium am niederl. Utrechter Konservatorium studierte er Gesang bei Max van Egmond am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam, wo er sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Dort hatte er selbst auch von 1991 bis 2000 eine Professur für Gesang.

Die ersten Jahre hat Kooij sowohl Altus als auch Bass gesungen, seit ca. 11 Jahren ist es her, dass er zuletzt als Altus aufgetreten ist.

Neben nahezu allen vokalen Werken Bachs umfasst sein umfangreiches Repertoire Werke von Heinrich Schütz bis Anton Webern und wird durch mehr als 100 CD-Produktionen dokumentiert. Peter Kooij musiziert regelmäßig mit den namhaftesten Dirigenten Alter Musik wie Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Frans Brüggen, René Jacobs und Roger Norrington.

1999 gründete er gemeinsam mit einigen anderen Musikern das Ensemble De Profundis. Im Jahr 2001 rief er das aus jungen Nachwuchssängern zusammengesetzte Vokalensemble “Sette Voci” ins Leben und übernahm dessen künstlerische Leitung. Seit 2002 ist er Mitglied des Solistenquartetts „Tanto Canto”, in dem er zusammen mit Monika Frimmer, Christa Bonhoff und Dantes Diwiak schwerpunktmäßig die Literatur des Barock und der Romantik gestaltet.

Er singt alle Baßsoli in der Reihe Bachkantaten und Passionen, die vom Label BIS aufgenommen werden, mit dem Bach Collegium Japan u. d. L. v. Masaaki Suzuki.
Außerdem ist er auch ein fester Bachsänger von Philippe Herreweghe und sang regelmäßig Bach mit Ton Koopman.

Zur Zeit probt er Bachs H-moll-Messe mit dem Niederländischen Bachverein u. d. L. v. Jos van Veldhoven.

Peter Kooij ist wie nur wenige andere Bässe im Stande, federleicht zu singen. Im Gegensatz zu anderen Bässen, die mit einer gewissen Trägheit zu kämpfen haben, klingen Peter Kooijs Koloraturen und Verzierungen äußerst leicht, schnell und ohne Anstrengung.

Peter Kooij wohnt seit einigen Jahren in der Nähe von Hannover.

(Textauszüge: www.peterkooij.de)

_________________________________________________

Biographie: Österreichischer Dirigent Franz Welser Möst



Foto: Franz Welser Möst (Dirigent)

Sein eigentlicher Name lautet: Franz Leopold Maria Möst, wurde als viertes Kind am 16. August 1960 in Linz / Oberösterreich geboren. Studierte Komposition bei Balduin Sulzer und unternahm ein Geigenstudium, was ihm aber mit 18 Jahren aufgrund eines Autounfalls nicht mehr möglich war. So ließ er sich anschließend zum Dirigenten ausbilden und leitete bis 1985 das Österreichische Jugendorchester.

Danach war Welser Möst in Winterthur und Lausanne in der Schweiz und in Norrköping in Schweden engagiert. Eine enge Beziehung verbindet ihn mit dem Brucknerfest in Linz, wo er regelmäßig dirigiert.

Erstmals auf sich aufmerksam machte er 1986 bei einem Konzert mit dem London Philharmonic Orchestra. In der Folge wurde er von 1990 bis 1996 Musikdirektor dieses Orchesters, und er arbeitet weiterhin mit führenden Orchestern und Opernhäusern in Europa zusammen, u. a. in Berlin und Wien.

Von September 1995 bis 2002 war er Musikdirektor an der Oper Zürich. Anschließend übernahm er dort den Posten des Chefdirigenten bis 2005. Im September 2005 ernannte man ihn dort zum Generalmusikdirektor.

In den vergangenen zehn Jahren hat er in Zürich mehr als 40 verschiedene Opern dirigiert, von denen eine Vielzahl auch auf DVD veröffentlicht wurde. Mit dem Orchester des Opernhauses Zürich tritt Franz Welser-Möst in namhaften Konzertsälen und Opernhäusern in London, Paris, Tokio und weiteren Metropolen auf.

Mit dem Orchester und Chor der Oper Zürich nahm Franz Welser-Möst im Mai 2006 an einem Pontificalamt von Papst Benedikt XVI im Vatikan zur Feier des 500. Geburtstages der Schweizer Garde teil.

Seit 2002 ist er Music Director des weltberühmten Cleveland Orchestra / USA, von dem er mit einem Zehnjahresvertrag ausgestattet wurde. Das Orchester pflegt eine außergewöhnlich enge Zusammenarbeit mit der Carnegie Hall New York, dem Wiener Musikverein und dem Lucerne Festival in Form von regelmässigen Residenzen.

In den Vereinigten Staaten hat er das New York Philharmonic, das Boston und das Chicago Symphony, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra und das Los Angeles Philharmonic dirigiert.

In den Spielzeiten 2007/2008 sowie 2008/2009 ist er als Dirigent für die Neuproduktion von Wagners Ring an der Wiener Staatsoper eingeplant.

In Europa ist er mit dem Bayerischen Rundfunk, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem Concertgebouw Amsterdam dem Gustav Mahler-Jugendorchester aufgetreten. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Januar 2002. Bei den Proms 2000 dirigierte er eine Aufführung von Schmidt “Das Buch mit sieben Siegeln.”

Franz Welser-Möst hat mit EMI Classics einen Exklusivvertrag

Seine CD- und DVD-Einspielungen für EMI wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Zu seinen zahlreichen Einspielungen gehören Sinfonien von Bruckner, Schumann, Beethoven und Korngold. Seine Aufnahme von Schmidts Sinfonie Nr. 4 erhielt 1996 den Gramophone Award als Beste Orchestereinspielung, die von Schmidts Buch mit sieben Siegeln wurde in der Kategorie Vokalmusik mit dem Japanese Academy Award ausgezeichnet. Es folgten der Live-Mitschnitt von Johann Strauß’ Operette Simplicius aus dem Zürcher Opernhaus (Welt-Ersteinspielung) sowie eine Live-Aufnahme von Anton Bruckners Achter Sinfonie mit dem von Claudio Abbado gegründeten Gustav Mahler Jugendorchester (Oktober 2002). Mit letzterem hat er auch die Alpensinfonie von Richard Strauss eingespielt. Die Live-Aufnahme, die während der Ostertournee 2005 entstand, erschien im Oktober 2005 auf CD.

Auf DVD sind mittlerweile drei spektakuläre Produktionen des Zürcher Opernhauses erschienen, musikalisch betreut von Franz Welser Möst: Wagners Tannhäuser (Nov. 2004) mit Peter Seiffert in der Titelpartie, Wagners Meistersinger von Nürnberg (März 2005) mit José van Dam und R. Strauss’ Rosenkavalier (März 2005) mit Nina Stemme und Vesselina Kasarova.

Folgende Auszeichnungen wurden ihm verliehen:

Gramophone Award

Japanese Record Academy Award

Zwei Grammy Nominierungen

Mozartpreis in 1999

Conductor of the Year in 2003

Ehrendoktor der Western Case Reserve University von Cleveland in 2005

(Textauszüge von: EMI)

_______________________________________________


Biographie: Prof. Michael Niesemann (Oboe)



Foto: Prof. Michael Niesemann (Foto: Copyright V.Hege)

geb. am 11.10.1960 in Velbert, ist in einem weitgesteckten Bereich musikalisch tätig - von Barockmusik auf “historischen” Instrumenten (Oboe und Blockflöte) bis hin zu Jazz und Avantgarde auf dem Saxophon und der modernen Oboe. Er studierte von 1979 - 1987 an der Staatlichen Hochschule für Musik, Köln, wo er seit 1993 Oboe und historische Oboen unterrichtet. Seit 2002 unterrichtet Michael Niesemann zusätzlich an der Hochschule für Musik Würzburg historische Oboen und Aufführungspraxis. Seit April 2004 ist er Professor für Barockoboe an der Musikhochschule Würzburg.

Im Bereich der Kammermusik war er zehn Jahre lang Mitglied von Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel. Zu den Kammermusikgruppen, mit denen er projektbezogen arbeitet, gehören neben vielen auch Ensembles wie “L’ Archi Budelli” oder “Academy of Ancient Music” und das Ensemble Schönbrunn.

Als Orchestermusiker war M. Niesemann unter den Gründungsmitgliedern des Orchesters Concerto Köln, dem er bis 1993 verbunden war. Seit 1994 ist er Solo-Oboist der beiden Orchester Sir J. E. Gardiners: “English Baroque Soloists” und “Orchestre Revolutionnaire et Romantique”.

Er arbeitete mit verschiedenen anderen Dirigenten und Ensembles für Alte Musik zusammen: Musiciens du Louvre, William Christie, Jos van Immerseel, Anima Eterna u.a. Neben seiner Konzerttätigkeit in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Kanada, Japan, Korea, Südostasien, Australien, Neuseeland, Indien und Afrika ist auch die sehr umfangreiche Discographie zu erwähnen sowie eine Fülle von Rundfunk- und Fernsehproduktionen auf der ganzen Welt.

Seine Diskographie reicht von Solowerken (einschl. einer herausragend rezensierten Aufnahme des Mozart C-Dur Oboenkonzertes) über Kammermusik mit vielen verschiedenen Ensembles Alter und Neuer Musik bis hin zu Orchesteraufnahmen, auch mit dem Saxophon (NDR-Radiosymphonieorchester), Jazz (The Athmosphere Orchestra) und Neue Musik.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2007 ist er an die Folkwang-Hochschule, Essen, berufen worden.

(Teilangaben der HfM Würzburg)

_____________________________________________

Biographie: ” Magdalena Kozená” (Mezzosopran)




Foto: Magdalena Kozena

Die Tschechische Mezzosopranistin “Magdalena Kozená” wurde 1973 in Brno (Brünn) / Tschecheslowakei geboren. Sie studierte von 1987 bis 1991 zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Neva Megová und Jirí Pesa und setzte ihre Ausbildung daraufhin bis 1995 in Pressburg bei Eva Blahova fort. Sie gewann verschiedene Preise in der Tschechischen Republik und Österreich wie dem 6. Internationaler Mozartwettbewerb in Salzburg 1995. Im selben Jahr wurde sie bereits zu einer ersten Tournee durch Japan und die USA eingeladen. Es folgten Engagements am Brünner Operhaus (Dorabella, “Cosi fan tutte”, Mozart; Isabella, “L’Italiana In Algeri”, Rossini) und beim Festival Prager Frühling. In der Saison 1996/97 gehörte Kozená zum Ensemble der Wiener Volksoper und sang dort unter anderem den Annius (”La Clemenza di Tito”, Mozart).

Ihre CD-Veröffentlichung mit Bach-Arien bekam 1997 den tschechischen Harmonie Award als “CD des Jahres” verliehen.

In 1998 kam Kozenás internationale Karriere langsam in Schwung. Sie sang zunächst die Hermia (”A Midsummer Night’s Dream”, Britten) an der Wiener Volksoper, dann den Paris (”Paride ed Elena”, Gluck) beim Drottningholm Festival und die Idamante (”Idomeneo”, Mozart) an der Flanders Opera unter der Leitung von Marc Minkowski.

Die Saison 1999/2000 war sehr arbeitsintensiv. Zu den herausragenden Produktionen, an denen Kozená teilhatte, zählten beispielsweise Glucks “Orphée et Eurydice”, das am Théâtre du Châtelet in Paris von Robert Wilson inszeniert wurde. Musikalische Leitung hatte John Eliot Gardiner und Kozená bekam die Titelrolle des Orphée zugedacht. Dazu gesellten sich der Nero in “L’incoronazione di Poppea” von Monteverdi, eine Aufführung, die sowohl in Wien als auch in Aix-en-Provence Festivals unter der Leitung von Marc Minkowski zu sehen war. Außerdem war Kozená zunehmend auch im Studio und vor Live-Mikrofonen aktiv.

Es entstanden unter anderem “Bach Cantatas” mit den English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, Händels “Dixit Dominus, Salve Regina etc” mit Minkowski .

Beim Edinburgh Festival sang Kozená den Sesto (”La clemenza di Tito”, Mozart), an der Leipziger Oper die Mélisande aus Debussys “Pelléas et Mélisande”, außerdem den Cherubino aus Mozarts “Le nozze di Figaro” Mozart) in Aix-en-Provence und beim Baden-Baden Festivals unter der Leitung von Marc Minkowski. Außerdem wurde ihr ihm Jahr 2000 ein Klassik Echo überreicht als “Best New Artist” auf dem internationalen Konzert- und Opernparkett.

Kozená sang eine Sammlung von Bach-Kantaten mit den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiners Leitung und von “Italian Cantatas” von Händel, diesmal wieder im bewährten Team mit Les Musiciens du Louvre und Marc Minkowski. Im Folgejahr war sie mit dem Sesto (”Giulio Cesare”, Händel) an der Netherlands Opera zu Gast, trat als Solistin in Bachs “Matthäuspassion” von Paul McCreesh und den Gabrieli Players in London, Lissabon, München und Aldeburgh in Erscheinung. Das Salzburg Festival erlebte Kozenás Debüt als Zerlina (”Don Giovanni”, Mozart), von Nikolaus Harnoncourt dirigiert. Außerdem führte sie eine ausgedehnte Europa-Tournee an der Seite des Pianisten Malcolm Martineau unter anderem nach London, Paris, Antwerpen, Prag, und zur Schubertiade Schwarzenberg.

Kozená war Stargast beim Les Musiciens du Louvre 20th Anniversary Concert in Châtelet in Paris, sie sang Recitale mit Malcolm Martineau in der Wigmore Hall und in Japan, trat als Idamante in Peter Sellars’ Produktion des “Idomeneo” in Glyndebourne auf und war außerdem bei vielen Sommerfestivals wie etwa “Mostly Mozart” in London oder auch in Verbier, Utrecht und bei der Schubertiade Schwarzenberg zu erleben.

Von 2003 an gehörte sie außerdem zu den gern gesehenen Gästen an der Met und sang beim Salzburger Osterfestival, in Berlin in der Philharmonie und in der Carnegie Hall. Mit dem Recital-Abum “Songs” (2004) stellte sie gemeinsam mit Malcolm Martineau einen Liederzyklus in fünf Sprachen mit Werken von Britten, Ravel, Respighi, Schulhoff und Shostakovich zusammen, der einmal mehr ihre Vielseitigkeit und stimmlichen Brillanz dokumentierte.

______________________________________________

Biographie: Bass-Bariton: “Dietrich Henschel”



Foto: Bass-Bariton Dietrich Henschel

Dietrich Henschel, Bass-Bariton, wurde 1967 in Berlin geboren. Er besuchte das musische Gymnasium in Nürnberg. Sein Studium erfolgte an dem dortigen Konservatorium und an der Musikhochschule München in den Fächern: Klavier, Dirigieren und Gesang.

Als Sänger wurde in München und Berlin u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau ausgebildet und war schon während des Studiums Preisträger mehrerer Wettbewerbe.

Sein erstes Engagement war als lyrischer Bariton am Stadttheater in Kiel.

International tritt er auf an dem Opernhaus in Lyon, Pariser Oper, Deutsche Oper Berlin, Oper von Amsterdam, Oper Zürich, Genf und Brüssel. Auftritt bei dem Festival de Aix-en Provence und Münchener Opernfestspiele.

Auftritte bei anerkannten Dirigenten wie Jacobs, Harnoncourt, Eschenbach, Mehta und Nagano.

Als anerkannter „Bach-Kantaten-Oratorien-Sänger“ gastierte er unter anderem bei Sir John Eliot Gardiner während der Bach Cantata Pilgrimage 2000, Aufritt zu Beginn der Pilgerreise am 23.12.1999 als Gesangs-Solist im Weihnachts-Oratorium von J.S. Bach in der Herder-Kirche Weimar.

Regelmäßige Auftritte bei Festspielen wie den Schubertiaden in Wien und Feldkirch, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Beethovenfest Bonn.

Internationale Tätigkeit als Konzert- und Liedsänger. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2001 mit der Partie des Dichters Aleel in der konzertanten Aufführung von Werner Egks „Irischer Legende“.

______________________________________________________


Biographie: Bass-Bariton “Hanno Müller-Brachmann”



Foto: Hanno Müller-Brachmann

In Südbaden aufgewachsen, begann Hanno Müller-Brachmann seine musikalische Ausbildung in Basel und Freiburg. Er besuchte Liedklassen bei Dietrich Fischer-Dieskau und vervollständigte sein Studium bei Rudolf Piernay.

Nach zahlreichen Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben trat Hanno Müller-Brachmann in Konzertsälen in Europa und Japan auf, wo er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Michael Boder, Frans Brüggen, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Marcus Creed, Christoph v. Dohnanyi, Christoph Eschenbach.

Mit Sir John Eliot Gardiner, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Heinz Holliger, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Zubin Mehta, Kent Nagano, Helmuth Rilling, Donald Runnicles, András Schiff, Peter Schreier, Bruno Weil und Simone Young arbeitete.

Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst Bachs Matthäus-, Johannes-Passion, Beethovens Sinfonie Nr. 9, Berlioz’ Romeo et Juliette, Brahms’ Requiem, Brittens War Requiem, Carters What next, Mahlers Des Knaben Wunderhorn, Kindertotenlieder, Rossinis Stabat Mater, Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau.

Hanno Müller-Brachmann trat mit namhaften Orchestern auf: Academy of St Martin in the Fields, Sinfonieorchester Basel, Berliner Philharmoniker, Radiosinfonieorchester Berlin, Chicago Symphony Orchestra, English Baroque Soloists, European Union Youth Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Orchestre des Champs-Elysées, Orchestre Philharmonique de Radio France. Er gastierte in London, Mailand, Paris, in der New Yorker Carnegie-Hall sowie bei den Festivals in Aldeburgh, Dresden, Flandern, Granada, London Proms und Salzburg.

Seit 1998 gehört der junge Bassbariton zum Ensemble der Staatsoper Berlin.

Preisgekrönte CD-Produktionen sind bei verschiedenen Labels erschienen, so eine Schubert-Lied-CD und Bach-Kantaten; letzthin veröffentlicht: Die Zauberflöte/Papageno unter der Leitung von Claudio Abbado.

An der Berliner Universität der Künste unterrichtet Hanno Müller-Brachmann Gesang.

___________________________________________

Biographie: ” Mezzosopran ” Bernarda Fink



Foto: Mezzo-Sopran Bernarda Fink

Bernarda Fink wurde als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren und erhielt ihre Gesangs- und Musikausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie regelmäßig auftrat.

Bernarda Finks Repertoire reicht vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, und sie konzertierte mit so berühmten Orchestern wie dem London Philharmonic, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Chamber Orchestra of Europe sowie mit führenden Barockorchestern unter so namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Sir Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Franz Welser-Möst u.a.

Als Liedsängerin trat Bernarda Fink wiederholt im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, im Salzburger Mozarteum, bei der Schubertiade in Schwarzenberg, beim Carinthischen Sommer, im Amsterdamer Concertgebouw und in der Londoner Wigmore Hall auf. Sie war außerdem in der Tonhalle Zürich, im Prager Rudolfinum, im Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, in Barcelona, Santiago de Compostela, Granada, Bilbao, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, in Moskau, in der New Yorker Carnegie Hall, in Washington, Montréal, im Sidney Opera House und in Japan zu hören.

Zu den Höhepunkten der jüngsten Vergangenheit zählen Verdis REQUIEM mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, Mahlers LIEDER AUS DES KNABEN WUNDERHORN mit dem Houston Symphony Orchestra unter Hans Graf,

Bachs H-MOLL MESSE unter Franz Welser-Möst, Schumanns DAS PARADIES UND DIE PERI mit Nikolaus Harnoncourt in München, sowie Ravels SHEHERAZADE mit Sir John Eliot Gardiner. Außerdem war sie in zahlreichen Liederabenden unter anderem in Washington, Genf, Utrecht, Graz, der Londoner Queen Elizabeth Hall sowie in Ljubljana, Lissabon, Edinburgh, der Londoner Wigmore Hall und bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu erleben.

Projekte der laufenden Saison beinhalten Mozart Arien mit Christian Zacharias mit der Accademia Santa Cecilia in Rom, MATTHÄUSPASSION mit Franz Welser-Möst in Cleveland sowie Mozart Arien mit Sir John Eliot Gardiner, sowie Mozarts REQUIEM mit Nikolaus Harnoncourt in St. Pölten, Linz, Salzburg und auf Japan-Tournee. Außerdem ist sie mit Liederabenden in der Londoner Queen Elizabeth Hall, im Wiener Musikverein sowie in Brüssel, Madrid, Prag, Amsterdam, Schwarzenberg und Berlin zu erleben.

Zu weiteren Einspielungen zählen Bachs MATTHÄUSPASSION unter Nikolaus Harnoncourt (TELDEC), die 2002 mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde, Glucks ORFEO mit René Jacobs (HARMONIA MUNDI), ihre erste Lied-Platte mit Liedern von Robert Schumann (HARMONIA MUNDI), Scarlattis GRISELDA unter der künstlerischen Leitung von René Jacobs sowie Mozarts REQUIEM und Verdis REQUIEM unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt (DEUTSCHE HARMONIA MUNDI). Die erst kürzlich bei HARMONIA MUNDI erschienene Platte mit Liedern von Antonín Dvorák mit Roger Vignoles am Klavier erhielt die besten Kritiken und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Diapason d’Or.

____________________________________________

Biographie: Katharine Fuge

Englische Sopranistin



Foto: Katharine Fuge, engl. Sopranistin

Katharine Fuge wuchs auf der Insel Jersey / England auf und studierte in London Musik und verlagerte ihr Interesse auf die Vokal-Musik. Unterdessen arbeitet sie dort mit Paul Farrington und arbeitete mit ihm an ihrer stimmlichen Vokal-Technik. Gleichzeitig trat sie als Gesangs-Solistin mit führenden Ensemblen im Rahmen von Festivals und Konzerten in Großbritannien und in anderen europäischen Ländern auf. Sie legte ihren Schwerpunkt als Solistin auf die Werke von J.S. Bach. Katharine Fuge hat in einigen Konzerten während der Bach-Kantate-Pilgrimage 2000 in dem Projekt der englischen barocken Solisten unter John Eliot Gardiner mitgewirkt.

Weitere Schwerpunkte in ihrem Sopran-Repertoire bilden die Werke von Händel und Jan Dismas Zelenka. Sie trat regelmäßig mit Ensembles wie dem Collegium Vocale in Gent, in Stuttgart und in der Akademie für alte Musik in Berlin, auf. CD-Veröffentlichungen liegen mit Arien von Vivaldi, Händel, sowie Dvorak vor, des weiteren als mitwirkende Gesangssolistin in verschiedenen Bach-Kantaten- und Oratorieneinspielungen.

____________________________________________

Biographie: Paul Sharp

Englischer Barock-Trompeter



Foto: Trompeter Paul Sharp

Ausbildung: Königlich Hochschule von 1995 - 1999; Barock-Musik (Horn); Professoren: Michael Laird, Malcolm Smith und Markierung Bennett; Meisterklasse: Håkan Hardenberger, Thomas Rolfs und Philippe Schartz . Preise: David Mason-Preis für Trompete; Herbert Samuel Preis für Messing; Fanny-Hughes Messingpreis; Königlich Hochschule für Musik-Grundlage in der Lehre. Unterricht: Trompenlehrer an der Anglia Polytechnik Universität, Cambridge, England.

Auftritte: u.a. English Baroque Soloists; Akademi für Alte Musik; Das englische Cornett und Sackbut Ensemble; BBC Fernsehenaufnahmen für “das Genie von Mozart”, “von Eroica” und “Venedig” BBC Shakespeare Reihe Tonaufnahmen.

Mitwirkung in “Orchestralen Werken”: u.a. Philharmonia Orchester London Orchestre Révolutionnaire und Romantique Königliches Schottisches National Orchester BBC nationales Orchester von Wales Englisches Kammerorchester Deutsche Kammerphilharmonie, Bremen, Mahler Kammerorchester, Guildford Philharmonic Katzen, London Westende, Neue israelische Oper, Classical Opera Company Hannover, Bach Orchester Westminster, Kammerorchester Sinfonia Britannica, Corydon Orchester, Das Oxford Philomusica London, Solist-Kammerorchester Belmont Ensemble von London.

_________________________________________________

Biographie: Michael Harrison;

Englischer Barockt-Trompeter (kleine Trompete, Flugel Horn, Kornett, natürliche Trompete, Cornetto).

Trompete mit Sir John Eliot Gardiner; English Baroque Soloists; Orchestre Revolutionaire und Romantique. - Mitglied the English Consorts seit 1988. - Regelmäßiger Spieler mit der Londoner Philharmonica, Kammerorchester von Europa und Academy of St. Martins in the Fields. - Über 150 Grammophonaufnahmen, einschließlich Vivaldi Konzert für zwei Trompeten; für die Deutsche Gramaphon Archiv. - Verschiedene Studioarbeiten für zahlreiche Filme, Fernsehen und Radiothemen - Theaterarbeit mit Royal Shakespeare Company. - Westende Musicale einschließlich Les Miserables, Showboat u. sieben Bräute für sieben Brüder. - Auftritte in der Sydney Oper, Berliner Philharmonie, Wiener Musikverein, Scentary Hall Tokyo, Avery Fischer Hall New York .

Unterrichtet als Lehrkraft: - Vortragsrecitals und -kategorien an der königlichen Hochschule für Musik, an der Sydney Conservatoire, Universität von Texas und an der königlichen Nordhochschule für Musik. - Privater Unterricht, der Kursteilnehmer für Musik-Hochschul- und Universitätsprüfungen.

________________________________________________

Biographie: Schwedischer Trompeter: Niklas Eklund



Foto: Trompeter Niklas Eklund

Der schwedische Trompeter Niklas Eklund, geboren in Göteborg (Gothenburg) 1969, studierte an der Universität Göteburg Musik .

Weitere Studien fanden bei Edward H. Tarr beim Schola Cantorum Basiliensis statt. Nach fünf Jahren als Solo-Trompeter mit dem Basel Radiosymphonie-Orchester, verließ Niklas Eklund das Orchester im Herbst 1996 um seine Karriere als Solotrompeter fortzusetzten. Er ist mit einigen führenden Ensembles und Leitern wie John Eliot Gardiner, Heinz Holliger, Andras Schiff, Robert König, Eric Ericson, Reinhard Goebel, Gustav Leonhardt, dem London Barock-Ochestre, dem Bach Ensemble (New York), De Nederlandse Bachvereniging, dem Drottningholm barocken Ensemble und den englischen barocken Solisten aufgetreten. 1996 war Eklund der erste Preisträger in dem Internationalen Barocken Trompetenwettbewerb in Altenburg / (Deutschland). Eklund spielte eine dauerhafte Gast-Rolle bei Sir John Eiliot Gardiners Bach Pilgrimage 2000 und in den Aufnahmen (Archiv Gd) in Jahr 2000. Außerdem gab er Konzerte in Schweden und in Europa, er ist als Lehrkraft für Trompete in den USA, in Australien, in der Ukraine, in Rußland und in Neuseeland tätig.

Für Naxos hat Niklas Eklund einen ausgezeichneten Fünfvolumen Überblick über die barocke Trompete herausgegeben, (verkauft über 250.000 ex.) die Komponisten umfassen, Handel, Torelli, Sweelinck, Vivaldi, Haydn und Molter. Haydn und Hummel (Naxos) (auf moderner Trompete) waren an Sommer 2003 veröffentlicht worden. Zu beziehen bei Grammophon-, Amazonas und Klassik-Heute). Eklund ist z.Zt. Haupt-Trompeter beim Züricher Kammerorchester.

____________________________________________

Biographie: Peter Harvey, englischer Bariton.




Foto: Bass-Bariton Peter Harvey

Peter Harvey studierte an der Magdalen Hochschule, Oxford und dann an der Guildhall Schule für Musik und Drama in London. Sein ausgedehntes Repertoire schließt Arbeiten vom frühen Barock zu den zeitgenössischen Komponisten ein, obgleich er hauptsächlich durch seine Leistungen als Solist mit Ensembles spezialisierend auf frühe Musik, einschließlich die englischen barocken Solisten, Gabrieli Gemahl, des Königs Consort und das Purcell Quartett bekannt wurde. Er wird häufig auswärts durch kontinentale Gruppen wie den Collegium Vocale von Gent, von Les Talens Lyriques, von Il Seminario Musicale und von Niederlande Bach Gesellschaft eingeladen. Eine Aufführung mit den Thomanern Leipzig, auf ihrem ersten Besuch nach England und nachher in Leipzig für ein Karfreitags-Konzert trat Peter Harvey auf.

Peter Harveys achtzig solo Aufnahmen umfassen eine breite Vielzahl von Arbeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Jedoch bildet die Musik von J.S. Bach den Kern seines Repertoires, in den Konzerten und in den Aufnahmen. Er hat verschiedene CDs mit dem Purcell Quartett, einschließlich ihre Alleinstimmeaufnahmen der vier lutherischen Messen und eine CD von den frühen Kantaten von der Mühlhausen Periode - eine Reihe aufgenommen, die zur rechten Zeit mit einer CD der Kantaten von den Weimarer Jahren Bach gefolgt sind.

Das Jahr 2000 wurde durch die Bach Feiern beherrscht, und er war besonders einer gefragter Solist in 2000. Mit Sir-John Eliot Gardiners „Bach Kantate Pilgrimage“, unternahm er Aufnahmen von dieser Pilgerreise. Unter vielen anderen Arbeiten notierte er die berühmte solo Kantate BWV82 für Baß-Stimme, „Ich habe genug“, für Deutsche Grammophon. Andere Bach Aufnahmen schließen diese Reihe.

Neue Karrierehöhepunkte schließen ein BBC Abschlußkonzert Purcells „des Fairy Königin“ und Handels „Athalia“ in Madrid.. Er führte das Weihnachts Oratorium mit Koopman und das Amsterdam barocke Orchester im Wiener Musikverein, in Verona und in dem Théâtre DES Championen Elysées in Paris auf. Peter Harvey ist Professor an der königlichen Hochschule für Musik, in London.

_____________________________________________

Kurzbiographie: Britischer Tenor “James Gilchrist”



Foto: Tenor James Gilchrist

Der britische Tenor James Gilchrist studierte bei Janice Chapman und Noelle Barker.

International bekannt wurde er durch seine Mitwirkung bei der Bach Cantata Pilgrimage 2000 des Monteverdi Choir und der English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner.

Im Konzertbereich arbeitet er regelmäßig mit Dirigenten wie Ton Koopman, J.E. Gardiner und Paul McCreesh. Sein Opernrepertoire umfasst Rollen wie Ferrando in „Cosi fan tutte“ und Quint in „The Turn of the Screw.“ Gilchrist gilt zudem als bedeutender Exponent zeitgenössischer Musik und wirkte an diversen Uraufführungen mit. CD-Aufnahmen mit Werken von Bach und Britten liegen u.a. bei EMI, Chandos und Hyperion vor.

_________________________________________


Biographie: Schwedischen Sopranistin: “Malin Hartelius”





Foto: Sopranistin Malin Hartelius

Die aus Växjö stammende Schwedin studierte am Konservatorium für Musik in Wien Stimmbildung bei Margarete Bence. Nach der Mitgliedschaft 1989/90 im Studio der Wiener Staatsoper folgten Engagements an die Wiener Staatsoper, das Theater St. Gallen und an das Züricher Opernhaus, dem sie seit 1991 als festes Ensemblemitglied verbunden ist.

Seitdem debütierte sie bei den Ludwigsburger (1990) und den Schwetzinger Festspielen (1991) als Blondchen, gefolgt von den Salzburger Festspielen (1997). Weitere Debüts folgten an der Oper Frankfurt als Adina in Liebestrank (1997) sowie an der Staatsoper Unter den Linden als Sophie im Rosenkavalier (1998)

Einen großen Erfolg errang die Sängerin in der Spielzeit 1999 / 2000 mit ihrer Interpretation der Pamina in der Neuinszenierung der Zauberflöte am Opernhaus Zürich unter der Leitung von Franz Welser-Möst und Jonathan Miller.

Im Herbst 1999 folgte Malin Hartelius der Einladung der Opéra National de Paris für die Hauptpartien in Rameaus Les Indes Galantes unter der Leitung von William Christie und sang in der Saison 2000/2001 am selben Haus die Adele (Fledermaus) unter Armin Jordan.

Zu den künstlerischen Höhepunkten der folgenden Jahre zählten Konzerte unter der Leitung von John E. Gardiner im Rahmen des Bach Jahres sowie bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch und Charles Mackerras. Weiter folgten ihr Debüt als Marzelline (Fidelio) an der Bayrischen Staatsoper München unter der Leitung von Zubin Mehta sowie die weibliche Hauptpartie in Schuberts Alfonso und Estrella am Opernhaus Zürich mit Nikolaus Harnoncourt. Bei den Salzburger Festspielen 2001 war sie als Adele (Fledermaus) zu hören. Im selben Jahr sang sie erstmals die Konstanze (Entführung aus dem Serail) am Zürcher Opernhaus und ist seitdem in dieser Partie auch bei den Festspielen in Aix en Provence 2004, an der Bayerischen Staatsoper München, Hamburgischen Staatsoper und konzertant in Luzern und Amsterdam zu hören gewesen.

In den vergangenen Spielzeiten sang sie Konzerte mit der Accademia Santa Cecilia, dem Philharmonia Orchestra, London Symphony Orchestra, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle Orchester Zürich sowie dem Cleveland Orchestra. Ebenfalls kehrte sie zurück an die Opéra Bastille (Les Indes Galantes) sowie an die Bayerische Staatsoper München als Adele (Fledermaus) und als Konstanze (Entführung aus dem Serail).

An ihrem Stammhaus in Zürich sang sie in einer umjubelten Neuproduktion des Rosenkavaliers die Sophie, eine Rolle mit der sie auch 2005 an der Wiener Staatsoper einen großen Erfolg erzielte.

Weitere Einladungen für die Zukunft liegen von den Salzburger Festspielen 2006 sowie für Konzerte mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem Concertgebouw Orchester, dem Cleveland Orchestra, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks und dem Gewandhaus-Orchester Leipzig vor.


______________________________________


Biographie des Organisten:


Jean-Claude Zehnder / Schweiz




Foto: Organist Jean-Claude Zehnder (Foto: Uni Dortmund)

Jean-Claude Zehnder, geboren 1941 in Winterthur / Schweiz.

Studiert hat er in Winterthur am dortigen Konservatorium und an der Universität Zürich, später an der Musik-Akademie in Wien bei Anton Heiller und bei Gustav Leonhardt in Amsterdam. 1966 wurde er Organist und Chorleiter der Evangelischen Stadtkirche Frauenfeld, danach war er Orgel- und Cembalolehrer am Konservatorium in Winterthur. Seit 1972 ist er in Basel tätig.

Der Künstler und Wissenschaftler lehrt an der Schola Cantorum Basiliensis, der Hochschule für alte Musik an der Musik-Akademie der Stadt Basel Als Organist am Dom zu Arlesheim bei Basel spielt er regelmäßig in den Gottesdiensten und Domkonzerten die Johann-Andreas-Silbermann-Orgel von 1761

Jean Claude Zehnder ist international angesehen als Interpret alter Orgel- und Cembalomusik. Zugleich ist er in der Bach-Forschung tätig, speziell auf dem Gebiet der Stilentwicklung im Frühwerk und der Interpretationsforschung. Er ist Dozent bei der Sommerakademie für alte Musik in Innsbruck und Mitinitiator der Orgelwochen in Muri und Arlesheim.

Wegen seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Doppelbegabung wurde Jean Claude Zehnder im Januar 2002 die Ehrendoktorwürde der Universität Dortmund verliehen.

____________________________________________

Biographie: Violinistin Prof. Julia Fischer.

Laut einem Bericht des ZDF vom 25.9.2006 wird Julia Fischer im Alter von 23 Jahren als jüngste Professorin im Fach Violine, ab Oktober 2006, an die ” Hochschule für Musik und Darstellende Kunst” in Frankfurt am Main berufen.

Prof. Julia Fischer,

wurde 1983 in München als Tochter deutsch-slowakischer Eltern geboren, sie gehört bereits zu den führenden Geigensolisten der Gegenwart, die Zuhörer rund um die Welt mit ihrer Musik begeistern. Kritiker charakterisierten über sie „eine Musikerin, die ein Land wohl nur alle Jubeljahre hervorbringt“ überragend in der Tongestaltung, eine ausgezeichnete technische Perfektion und überaus grandios in ihrem gestalterischen Willen“.

Julia Fischer begann ihren musikalischen Lebensweg im Alter von knapp vier Jahren, als sie von Helge Thelen die ersten Geigenstunden bekam; wenige Monate später folgten Klavierstunden bei ihrer Mutter Viera Fischer. Julia Fischers formelle Ausbildung startete zwei Jahre später bei Lydia Dubrowskaya am Leopold-Mozart-Konservatorium der Stadt Augsburg. Mit neun Jahren wurde sie auf die Musikhochschule München aufgenommen, wo sie seither bei Frau Prof. Ana Chumachenco studiert. Im Jahre 2002 schloss sie das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium in Gauting bei München mit dem Abitur ab.



Foto: Konzert-Violonistin Prof. Julia (Bild von www.julia.fischer.com)

Julia Fischer musizierte und musiziert mit international anerkannten Dirigenten wie Lorin Maazel, Yakov Kreizberg, Christoph Eschenbach, Yuri Temirkanov, Sir Neville Marriner, Jun Märkl, David Zinman, Ruben Gazarian, Herbert Blomstedt, ebenso wie mit führenden Orchestern aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Polen, Frankreich, Monaco, Italien, der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen, Russland, der Slowakei und Japan. Julia Fischer ist in den meisten europäischen Ländern, den USA, Brasilien und Japan aufgetreten; viele Konzerte wurden für Fernsehen und Rundfunk in Europa, den USA, Japan und Australien live übertragen oder aufgezeichnet.

Im Jahr 2003 - nach bereits sechs Jahren Präsenz in amerikanischen Konzertsälen - wurde Julia Fischer von den New Yorker Philharmonikern eingeladen; mit ihnen und Lorin Maazel interpretierte sie das Sibelius-Konzert in New York sowie das Mendelssohn-Konzert in Vail, Colorado. Ihr Carnegie-Hall-Debüt mit dem Brahms Doppelkonzert an der Seite von Han-Na Chang, Lorin Maazel und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks schloss mit stehenden Ovationen. Julia Fischer unternahm Tourneen mit vielen berühmten Orchestern.

Im Herbst 2004 veröffentlichte PentaTone Julia Fischers erste CD: Russische Violinkonzerte mit Yakov Kreizberg und dem Russischen Nationalorchester. Sie erhielt begeisterte Rezensionen, “Label Gramophone.”



Foto: Booklet, Russische Violinkonzerte, bei amazon erhältlich!

Zu den wichtigsten Wettbewerben, die sie gewann, zählen der Internationale Yehudi-Menuhin-Wettbewerb 1995 unter der Leitung des großen Geigers, wo sie außerdem den Preis für die beste Aufführung eines Bach-Solowerkes erhielt, und der Achte Eurovisionswettbewerb für Junge Instrumentalisten 1996, dessen Finale aus Lissabon in 22 Länder übertragen wurde. 1997 wurde Julia Fischer in Venedig der „Prix d‘Espoir“ der Stiftung der Europäischen Industrie verliehen.

Ihr aktives Repertoire reicht von Bach bis Penderecki, von Vivaldi bis Schostakowitsch. Es umfasst über 40 Werke mit Orchesterbegleitung und etwa 60 Werke der Kammermusik.

Julia Fischer spielt auf einem italienischen Instrument von Jean Baptiste (Giovanni Battista) Guadagnini aus dem Jahre 1750.

______________________________________

Kurz-Biographie: Konzert-Organistin: Elisabeth Roloff,




Foto: Organistin Elisabeth Roloff an der Kleuker-Orgel der Ev. Kirche in Bielefeld-Ummeln


geboren am 18. Februar 1937 in Bielefeld / Ostwestfalen, gehört zu den bekanntesten und gefragten Konzertorganistinnen der Welt. Ihren ersten Orgelunterricht erhielt sie als Jugendliche an der Evangelischen Lutherkirche in Bielefeld-Sieker.

Elisabeth Roloff studierte an den Hochschulen für Musik in Berlin und Köln. Im Fach Orgel legte sie die Reifeprüfung ab. Von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris und studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain.Seit 1982 ist die Kirchenmusikerin Dozentin an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Außerdem wirkt sie als Organistin an der Erlöserkirche in Jerusalem / Israel. Mit ihren Konzerten in den meisten Ländern Europas, den USA und in Südamerika hat sie internationales Renommee und Anerkennung gewonnen. Neben vielen Rundfunkauftritten und Schallplattenaufnahmen hat die Künstlerin mit der bekannten Firma Dabringhaus und Grimm in Detmold zahlreiche CDs herausgebracht.

_____________________________________________

Biographie

von Prof. Gerhard Weinberger, (Organist)

Dozent für Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik in Detmold - Ostwestfalen.



( Foto-Copyright V. Hege) Organist: Prof. Gerhard Weinberger; Von Detmold Erlöserkirche_Orgelkonzert: Gerhard Weinberger am 30.10.08 19:30

Gerhard Weinberger, geb. 1948 in Pfaffenhofen / Ilm, Bayern, studierte von 1967 - 1972 an der Hochschule für Musik München in den Fächern Orgel (bei Franz Lehrndorfer), Kirchen- und Schulmusik. 1971 war er 2. Preisträger im Fach Orgel im internationalen Musikwettbewerb der deutschen Rundfunkanstalten (ARD). Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Chordirektor an der Basilika St. Lorenz in Kempten wurde er 1974 als Dozent für Orgel- und Kirchenmusik an die Hochschule für Musik München berufen, wo er mit 29 Jahren ab 1977 auf einer Professur für Orgel bis 1983 unterrichtete.

Seit 1983 wirkt er als ordentlicher Professor für Orgel und Leiter des Studienganges Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Detmold / Ostwestfalen.

In Anerkennung seiner künstlerischen und pädagogischen Verdienste wurde er als ordentliches Mitglied der Europäischen Akedemie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig, berufen.

Zahlreich Konzerte als Organist führten ihn in fast alle Länder Europas, nach Südamerika, Israel und Korea.

Sowohl als Organist als auch als Dirigent standen für ihn die Werke Bachs im Mittelpunkt der künstlerischen Tätigkeit. Mit seinem 1986 gegründeten Profi-Vokalensemble “Die Deutschen Bach-Vocalisten” das er bis 2000 leitete, konnte er bei Fachpresse und Publikum große Erfolge feiern.

Neben seiner Tätigkeit als Juror in internationalen und nationalen Wettbewerben ist Prof. Weinberger auch Herausgeber von Orgel- und geistlicher Chormusik des 18. Jahrhunderts, u.a. der ersten wissenschaftlichen Gesamtausgabe der Orgelwerke des bedeutenden Bachschülers J.L. Krebs und der Orgelwerke von Robert Schumann.

Neben zahlreichen Fachartikeln schrieb er (zusammen mit E. Kooiman und H.J. Busch) das Buch “Zur Interpretation der Orgelmusik J.S. Bachs” - eine umfassende Darstellung der in den letzten Jahrzenten gewonnen Erkenntnisse über eine den Quellen des 18. Jahrhunderts entsprechende Aufführungspraxis der Orgelwerke J.S. Bachs.

Augenblicklich arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke J. S. Bachs auf bedeutenden historischen Orgeln ( mit Schwerpunkt Thüringen und Sachsen ) und - zusammen mit seiner Frau, der Konzertorganistin Beatrice-Maria Weinberger - an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke von Johann Ludwig Krebs.

Das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach auf historischen Instrumenten der Bachzeit auf CD eingespielt von Gerhard Weinberger u. a. auf folgenden Orgeln:

Waltershausen (Trost 1724), Grauhof (Treutmann 1737), Altenburg (Trost 1735 - 39), Groningen / Martinikerk (u. a. F. C. Schnitger 1728 - 30), Großengottern (Trost 1712 - 16), Zella - Mehlis (Rommel 1778 - 79), Trondheim (Wagner 1739 - 41), Tröchtelborn (Volckland 1757 - 67), Angermünde (Wagner 1742 - 44), Bettenhausen (Döring 1747), Freiberg / Dom (Silbermann 1711 -14), Haina (Seeber 1718 - 20), Freiberg / St. Petri (Silbermann 1734 - 35), Gräfenhain (Thielemann 1728 - 31), Ponitz (Silbermann 1737).

CD-Einspielungen von Prof. Gerhard Weinberger bei jpc.

____________________________________________

Biographie des Counter-Tenors Andreas Scholl.



Foto: Andreas Scholl, Counter-Tenor

Geboren am 10. November 1967 im hessischen Städtchen Eltviller als Sohn eines Obst- und Gemüsehändlers, sammelte Scholl als Sopran bei den “Kiedricher Chorbuben” erste Erfahrungen mit dem klassischen Repertoire. Dort wurde Bach, Schütz, Buxtehude, Lassus gesungen.

Die Mischung aus Anlage und Faszination für ungewöhnliche Musik sensibilisierte ihn dafür, die Kopfstimme über den Stimmbruch hinaus zu erhalten. Scholl wechselte als Gesangsnovize zum Alt und bildete in den folgenden Jahren im Dresdner Kreuzchor und von 1987 bis 1993 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt und René Jacobs seine vokalen Qualitäten heraus. Mit klarem Timbre, brillanter Artikulation und der Neugier für noch ungehörtes Repertoire machte er sich daraufhin einen Namen als Motor der Szene, indem er zum Beispiel seltene Kantaten und Motetten von John Dowland bis Antonio Vivaldi wieder vorstellte.

Die regelmäßige Arbeit mit angesehenen Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin, aber auch mit dem Australian Brandenburg Orchestra ließen ein breites Spektrum an Repertoire entstehen, dass von Duetten mit Laute (u.a. mit Andreas Martin, Laute, Werke von J.S. Bach) über Besetzungen mit Gambe und Cembalo bis hin zu großen Ensembleeinspielungen reicht.

Die Liste seiner Mitstreiter ist lang und umfasst unter anderem Philippe Herreweghe, René Jacobs, William Christie, John Eliot Gardiner, Paul McCreesh und Ensembles sie den Netherlands Bach Choir, Cantus Cölln, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik und oder auch die Accademia Bizantina.

So ließen auch die Preise nicht auf sich warten. Bereits 1996 gewann Andreas Scholl den Baroque Vocal Prize bei den Gramophone Awards für seine Aufnahme von Vivaldis “Stabat Mater” mit dem Ensemble 415.

Im Mai 2006 erhält Andreas Scholl den Classical Brit Award als Sänger des Jahres.

_____________________________________________

Biographie von Andreas Martin, klassische Gitarre



Foto: Andreas Martin

Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin begann seinen musikalischen Werdegang mit der klassischen Gitarre bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand.

Ergänzend widmete er sich dem Studium der Anglistik, Romanistik und Philosophie an der Universität Heidelberg.

Sein starkes Interesse an Renaissance- und Barockmusik führten ihn schliesslich an eines der renommiertesten Institute für Alte Musik – die Schola Cantorum Basiliensis, wo er bei Eugen Dombois, Hopkinson Smith und Peter Croton das Studium der Laute aufnahm.

Dort besucht er auch Meisterkurse bei Interpreten wie Emma Kirkby, Anthony Rooley und Nigel North.

Seine aktuelle Konzerttätigkeit führt Andreas Martin in viele Länder. Hervorzuheben sind seine Solokonzerte beim Festival für Alte Musik in Barcelona (2004), beim Europabachfestival in Paris (2005) und auf Einladung von BBC3 in Wales in der Reihe „A Bach Christmas“ im vergangenen Dezember.

Martin ist regelmässig Gast bei Fernseh- und Radiosendern wie SWR, Bayern Klassik 4 und ARTE.

Nach dem grossen Erfolg einer Duo – CD mit dem Countertenor Andreas Scholl („English Folksongs and Lutesongs“, harmonia mundi france) wird Martins aktuelle Solo – CD („J.S.Bach – Werke für Laute“, harmonia mundi france) von der internationalen Fachpresse als neue Referenzaufnahme der Bach - Lautensuiten gerühmt und wurde u.a. mit der höchsten Bewertung der Zeitschrift „Goldberg“ ausgezeichnet (5 Sterne).

In der Saison 2006/2007 tritt Andreas Martin sowohl als Solist als auch als Begleiter von Sängern und Instrumentalisten auf, so mit Bach Solo - Rezitalen im Goethehaus Frankfurt am Main (Kommentiertes Konzert zum Thema „Goethe und Bach“), beim Musiksommer Loisachtal und im Schumann – Haus Leipzig oder bei den vom HR2 veranstalteten „Wilhelmshöher Schlosskonzerten“ in Kassel als Begleiter der spanischen Sopranistin Marta Rodrigo mit einem Programm spanischer Renaissancemusik aus der Zeit der Reconquista („Al Andalus“ – Legenden aus Kastilien).

Andreas Martins künstlerisches Anliegen ist es, im Rahmen von kommentierten Konzerten die klassische Barriere zwischen Künstler und Publikum abzubauen und die verschiedenen Rollen von Conferencier und Interpret in einer Person zu vereinen.

__________________________________________________

Biographie: Jochen Kowalski (Counter-Tenor)



Foto: Jochen Kowalski (Foto: www.jochen-kowalski.de)

Geboren am 30. Januar 1954 in Nauen/Brandenburg, wohnhaft wärend seiner Jugendzeit in Wachow / Brandenburg.

Begonnen hat er seine Karriere im Requisitenkeller der Lindenoper. Als heimlicher Beobachter des täglichen Opernbetriebes lernte er hier von der Pike an, was Oper bedeutet.

1977 bis 1983 Besuch der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, Fach Tenor. Noch als Student wirkte er 1981 in der damaligen ersten Inszenierung des neuen Chefregisseurs Harry Kupfer an der Komischen Oper, Berlin, - Die Meistersinger von Nürnberg - mit. Seit dieser Zeit arbeitet er mit der Gesangslehrerin Marianne Kupfer, die die Begabung für das männliche Altfach entdeckte und förderte.

Er hat eine außergewöhnliche Stimme. - Kowalski singt nicht mit Falsettstimme, sondern seine hohe Stimmlage ist ganz natürlich.

“Entdeckt” wurde er während des Gesangstudiums (als Tenor) an der Ostberliner Musikhochschule, als er für eine Kommilitonin beim Vortrag der für eine Alt-Stimme geschriebenen Orpheus-Arie “Ach, ich habe sie verloren” von Christoph Willibald Gluck einsprang. Nach der Ausbildung gelang ihm an der Komischen Oper Berlin der Durchbruch mit der Titelrolle in Georg Friedrich Händels “Giustino”.

Nach seinem Wiener Debüt in der Rolle des Prinze Orlowsky in Johann Strauß’ Operette “Die Fledermaus” äußerte Brigitte Faßbaender als vielleicht bedeutendste Darstellerin dieser Hosenrolle: “Jetzt möchte ich den Orlowsky nie wieder singen.”

1994 wurde Jochen Kowalski zum Berliner Kammersänger ernannt. Gastspiele führen ihn durch ganz Europa und in den fernen Osten nach Taiwan und vor allem Japan. Kowalski ist sehr populär in Japan und hat dort inzwischen wohl seine größte und treueste Fangemeinde.

Sein Mitwirken in Oberon; Brittens “A Midsummer Nights Dream” in der Saison 1996/97 an der Met New York war ein weiterer Meilenstein in Kowalskis Karriere

Kowalski ist Mitglied der Komischen Oper Berlin. Von Händel über Schubert bis zu Filmschlagern der 30er Jahre ist Kowalskis Wandlungsfähigkeit zu bewundern.

Im April 2007 Auftritt in der Philharmonie Berlin, Partie des Evangelisten in der “Lukas Passion” von C. Ph. E. Bach.

(Teilauszüge von www.jochen-kowalski.de)

__________________________________________________

Biographie:

Robin Blaze (Altus)



Foto: Robin Blaze (Foto www.bachwocheansbach.de)

Der Countertenor Robin Blaze gehört heute zu den namhaftesten Vertretern seiner Zunft, die aus dem anscheinend unerschöpflichen Brunnen englischer Vokalsolisten hervorgesprudelt sind.

Er studierte am Magdalen College in Oxford sowie am Royal College of Music in London. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Stützen des gewaltigen Aufnahme-Projekts, bei dem das Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki für das Label BIS sämtliche Bach-Kantaten einspielt.

Darüber hinaus weist die Liste der Dirigenten, mit denen Robin Blaze zusammenarbeitet, die bedeutendsten Vertreter historischer Aufführungspraxis auf, darunter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh und Trevor Pinnock.

Auch auf der Opernbühne ist Robin Blaze ein gern gesehener Gast: So sang er den Athamas in Händels “Semele“ am Royal Opera House Covent Garden, den Arsamenes in „Xerxes“ und den Oberon in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ bei der English National Opera sowie den Bertarido in Händels „Rodelinda“ bei den Göttinger Händel-Festspielen. Kammermusikabende führten Blaze ins Théâtre Grévin in Paris, in die Londoner Wigmore Hall und zu den Festspielen in Karlsruhe, Innsbruck und Göttingen.

Unter seinen CD-Einspielungen finden sich Lautenlieder mit Elizabeth Kenny und ein Programm mit Italienischen Kantaten mit dem Ensemble „The Parley of Instruments“. Unter seinen übrigen Aufnahmen sind Händels Oper „Theodora” mit dem “Gabrieli Consort” unter Paul McCreesh, Werke von Vivaldi, Kuhnau and Knüpfer mit dem „King’s Consort“, Oden von Henry Purcell mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter Philippe Herreweghe und „The Lover in Winter“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès.

Im April 2007 unternahm Robin Blaze mit Martin Haselböck, der Wiener Akademie und dem Musica Angelica Baroque Orchestra eine Internationale Konzerttournee mit der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

Textauszüge von (www.caroline-phillips.co.uk/blaze.htm)

_________________________________________________

Robin Tyson
Englischer Counter-Tenor


Foto: Engl. Counter-Tenor Robin Tyson

Robin Tyson begann seine Laufbahn als Chorsänger in der Kathedrale von Canterbury. 1989 bekam er ein Stipendium für das King's College in Cambridge, nach dem er dem Royal College of Music für ein Postgraduiertenstudium beitrat.

Seit 2001 ist er Mitglied der King's Singers, dem weltweit begehrtesten A-cappella-Ensemble.

Als Solist ist er in ganz Europa, den USA und dem Fernen Osten aufgetreten, seien Zusammenarbeit hatte er mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Paul McCreesh, Rene Jacobs, Emmanuel Haïm, Robert King und Joshua Rifkin, zuletzt trat er im Lincoln Center New York, sowie bei den Edinburgh International Festival, Spitalfields Festival, Barbican Centre und den BBC Proms als Gesangs-Solist auf.

1998 war das Jahr seines größten Vortragsdebuts in London, als er Barock- und klassische Lieder in der Serie Liederreise des St. John's Smith Square sang. Während seiner Collegezeit sang Robin den Oberon in Brittens "Mittsommernachtstraum". Danach kam die Hauptrolle in Händels "Alessandro Severo" für das Londoner Händel-Festival. Unter René Jacobs hat er in Cavallis "La Calisto" in La Monnaie (Brüssel) und am Teatre Nacional de Catalunya (Barcelona) gesungen, und er war die Zweitbesetzung für die Rolle des Celino in Cestis "L'Argia" am Landestheater in Innsbruck. Opernpläne beinhalten weitere Aufführungen von "La Calisto" am Festspielhaus in Salzburg, Lyon, Montpellier und Berlin sowie eine Doppelvorstellung von "Venus und Adonis" und "Dido und Aeneas" in Antwerpen und Gent für die Oper Flandern.

Robin Tyson war stark engagiert in Sir John Eliot Gardiner's Bach Cantata Projekt in 2000. Eine Live-Aufnahme von einem Konzert ist auf dem Label Deutsche Grammophon erschienen, andere Aufnahmen von der Bach Cantata Pilgrimage sind beim "Soli Deo Gloria"-Label, erhältlich.

______________________________________________

Daniel Taylor

Countertenor


Fotorechte: © Marco Borggreve

Daniel Taylor ist heute einer der meistgefragten Countertenöre. Unmittelbar auf sein Operndebut in Händels Rodelinda in einer Produktion von Jonathan Miller (mit Aufzeichnung durch EMI) folgte sein gefeiertes Debut in Glyndebourne (Händel Theodora).

Der kanadische Countertenor studierte zunächst Literatur, Musik und Philosophie an der McGill University und legte anschließend sein Examen an der University of Montreal in den Fächern Musik und Religionswissenschaften ab. Weiterführende Studien brachten ihn mit Spezialisten der Europäischen Barockszene zusammen. Zur Zeit wird er von Michael Chance betreut.

Daniel Taylor ist künstlerischer Leiter des Montreal Early Music Festivals und Gastprofessor an der McGill University. Er gründete in Montreal das Theatre of Early Music, ein international besetztes Ensemble für Alte Musik, das bei dem schwedischen Label BIS unter Vertrag ist.

Daniel Taylor war als Opernsänger bereits an der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Welsh National Opera, Canadian Opera und in Rom zu hören. Als Konzertsänger arbeitet er regelmäßig mit dem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists, Les Arts Florissants, dem Musik Podium Stuttgart, Collegium Vocale Gent, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Academy of Ancient Music, dem Gabrieli Consort und dem King’s Consort, sowie mit den Sinfonieorchestern von Cleveland, Dallas, St. Louis, Philadelphia, Toronto, Rotterdam, Montreal und dem Bayerischen Staatsorchester München.

Wichtige Engagements der letzten Zeit waren Tourneen mit dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, seine Wiedereinladung bei den BBC Proms, Händels Jephta mit Nicholas McGegan und dem Philharmonia Baroque Orchestra, Europatourneen mit dem Gabrieli Consort und Paul McCreesh, seine Debut beim Cleveland Orchestra, Bernsteins Chichester Psalms mit dem Philadelphia Orchestra und Charles Dutoit, Schnittkes Faust Kantate mit dem Taiwan National Symphony Orchestra sowie sein Debut in der Wigmore Hall mit dem King’s Consort.

(Textauszüge: www.kdschmid.de)


_____________________________________________________

Diese Seite wird in Kürze mit weiteren Biographien vervollständigt !

Stand: 09.07.2008

_____________________________________________________

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

guten tag
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/biographien.html zeigt die foto von jean-claude zehnde zweimal, einmal schon bei "daniel roth"
! gruss, msg