Mittwoch, 23. Januar 2008

CD-Einspielungen der Gesamt-Werke von J.S. Bach

Hallo, die Weihnachtszeit steht vor der Tür und möchte mit dem Thema beginnen, was kann auf dem hiesigen CD-Markt von J. S. Bach an Gesamt-Einspielungen als ein Weihnachtsgeschenk erworben werden. Ich stelle mir bekannte Einspielungen einmal zur Diskussion und würde mich über Statements zu den Einspielungen freuen……..

(obige Abbildung: Gesamt-Werke Bach von Pieter Jan Leusink)

amazon: Bestellnummer: 635 599 / 155 CD’s statt 399 Euro für 99 Euro zuzüglich 3,99 Euro Versandkosten, erhältlich bei Amazon ! Die Einspielung sämtlicher Werke von J.S. Bach in einer Edition. Das Mitwirken weltbekannter Künstler wie Emma Kirkby, Michael Chance, Annelies Burmeister, Peter Schreier, Emmy Verhey dem Dresdner Kreuzchor, Amsterdam Bach Soloists, und Dresdner Philharmonie garantieren einmalige Qualität auf höchstem künstlerischen Niveau. Mitwirkende: Emma Kirkby, Michael Chance, Annelies Burmeister, Peter Schreier, Theo Adam, Edith Mathis, Lucia Popp u.a. Mark Lubotsky, Emmy Verhey, Thomas Hengelbrock/Violine, Trevor Pinnock, P.-J. Belder, Bob van Asperen/Cembalo, Marieke Schneemann/Flöte, Hans Fagius/Orgel u.a. Choir Of King’s College Cambridge, Holland Boys Choir, Nordic Chamber Choir, Dresdner Kreuzchor, Amsterdam Bach Soloists, Netherlands Bach Ensemble, Dresdner Philharmonie, Südwestdeutsches Kammerorchester, Kammerorchester Berlin/Stephen Cleobury, Michel Corboz, Harry Christophers, Burkhard Glaetzner u.a. Pressestimme: „Der Preis - dermaßen gering, dass es fast peinlich ist, sich dazu zu äußern - ist kein Gegenstand der Überlegung. Eine einzigartige Edition. Die Instrumentalteile sind wunderschön konzipiert. Der Holland Boys Choir glänzt und funkelt mit einem unwiderstehlichen, mitreißenden, ungekünstelten Bach” (Grammophone).

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Ton Koopman

Es ist eines der ehrgeizigsten Unternehmen der Schallplattengeschichte: Die Einspielung sämtlicher geistlicher und weltlicher Kantaten Johann Sebastian Bachs, die der niederländische Spezialist für alte Musik, Ton Koopman 1994 begann, und die nun abgeschlossen wurde. Gerade eben ist die zwanzigste und letzte Kantaten-Box auf den Markt gekommen……..

Detailinformationen: 67 CDs 699,99 Euro

Kantaten BWV 1-14, 16, 18-30, 30a, 31-69, 69a, 70-89, 89a,

90-120, 120a, 121-134, 134a, 135-140, 143-159, 161-173, 173a,

174-195, 197-206, 207a, 208-215;Kantaten BWV App. 63 & 162;

Quodlibet BWV 524;Sinfonia BWV 1045;Aria BWV 1127 “Alles mit

Gott und nichts ohn ihn”;Messen BWV 233-236

+Bonus: DVD; Matthäus-Passion (Dürmüller, Agnew,

Mertens, Amsterdam Baroque Orchestra & Choir,

Koopman. Sound:stereo / DSS 5.1;Bild:WS (NTSC);Sub:D, E,

F, NL, I,Sp, Jap)

Schlick, Wessel, Mey, Mertens, Pregardien, Scholl,

Magnus, Larsson, Rubens, Ziesak, Agnew, Stam, Chance,

Piau, Stutzman, Türk, Dürmüller,

Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, Ton Koopman

Bestellnummer: 8485456 bei jpc



Auf 67 CDs ist das kompromißlose Bach-Projekt Ton Koopmans angewachsen. Ursprünglich startete das Unternehmen 1994 beim Label Erato. Das Label Channel Classics hat das Projekt fortgesetzt und nun auch abgeschlossen: ein diskographisches Jahrhundertunternehmen, das kon-kurrenzlos ist, denn sowohl Gustav Leonhardt und Nikolaus Harnoncourt haben in ihren vorliegenden Einspielungen der Bach-Kantaten den Anspruch auf Vollständigkeit gar nicht erst gestellt.

Und die weltlichen Kantaten ohnehin ausgeklammert. Was die Interpretation angeht, über die man sich natur gemäß streiten kann: Natürlich kann man Bach, wie Harnoncourt, auch etwas opernhafter, sinnlicher, drastischer spielen und singen. Warum nicht? Ton Koopman hat den mittleren Weg gewählt zwischen philologischer Vorsichtigkeit und phantasievollem Leichtsinn.

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Pieter Jan Leusink

Bach-Kantatenwerke von Pieter Jan Leusink veröffentlicht im Oktober 2005 beim Label “Brillant.”

Complete Cantatas (Brilliant Classics)Kantaten BWV 1-10, 12-14, 16-52, 54-117,119-140, 143-159, 161-188, 192, 194-199

Ruth Holton, Nico van der Meel, Knut Schoch,Marjon Strijk, Syste Buwalda, Marcel Beekman,Hollands Boy Choir, Netherlands Bach Collegium, Leitung: Pieter Jan Leusink

Das 208-seitige Booklet enthält sämtlicheKantatentexte (deutsch),sowie kurze Einführungstexte (englisch) bei jpc sind 60 CD’s für 99,99 € erhältlich.

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Helmuth Rilling

Unter dem Logo “extra Klassik” wirbt der Hänssler-Versand zu Weihnachten mit einer Box mit 172 CDs mit dem Gesamt-Werk von J.S. Bach, Einspielung von Prof. Dr. Helmuth Rilling + 12 CDs als Zusatzbonus mit weiteren Einspielungen von Rilling mit anderen Werks-Komponisten zum Preis von 999,00 Euro als einen einmaligen Preis an.

Bestellungen beim Hänssler-Versand unter Telefon: 07031 / 7414-177

oder per EMail: bestellen@haenssler.de

sowie im Internet unter www.haenssler.de

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Über die Preisgestaltung, angefangen von ca. 100 Euro bis zum Superpreis von bis zu 1000,00 Euro kann ich kaum nachvollziehen, das sind in meinen Augen absolute Festtagspreise, die sich der Käufer sehr gut überlegen sollte, solche Summen für eine Gesamt-Box auszugeben……….. !!!

Weitere Gesamt-Einspielungen der Bach-Kantaten wird zur Zeit von dem Japaner Masaaki Suzuki vorgenommen, bedingt ist auch Sir John Eliot Gardiner zu benennen, der durch seine Bach Cantata Pilgrimage 2000 in etwa Bachs Kantatenwerke als eine Gesamt-Einspielung veröffentlichen wird.

Hier hat der Käufer die Qual der Wahl, die Auswahl ist beeindruckend und kann dem Bachfreund nur recht sein, welchen Interpret er nun den Vorzug gewährt, ist eine persönliche Geschmacksfrage, die jeder für sich alleine zu entscheiden hat. Muss es immer eine Gewalt-Box eines Interpreten sein?

Eine Einzel-CD von unterschiedlichen Interpreten könnten manchmal das Salz in der Suppe sein………!!

Grüße

Volker

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Bereits abgegebene Kommentare:

1 Kommentar:

volker hat gesagt…

1. Alexander Behrens sagt:
25.11.2007 bei 09:00

Hallo Volker,
die Leusink-Serie finde ich ziemlich interessant; Koopman hatte ich mal einiges, irgendwie fehlte mir da bei aller akademischer Sauberkeit aber die analytische Tiefe und das Packende. Koopman als Organist ist ein anderer Mensch, es ist seltsam.
Apropros: hat jemand die alte Doppel-CD “Leipziger Choräle” mit Koopman? Da sind einige Choräle aus Kantaten (ich erinnere mich noch an BWV 5) aber auch alleinstehende Choräle, angereichert durch Bach’sche Choralbearbeitungen für die Orgel.
Den am Anfang genannten Monster-Edition finde ich nicht so toll, weil unterschiedlichste Interpreten ohne Rücksicht auf Verluste in einen Schuber gestopft wurden.
Alex
2. Volker/Admin sagt:
25.11.2007 bei 14:00

Hallo Alex,

ja, die Leusink-Gesamt-Box ist schon vom Preis her gesehen eine gute Alternative, da sind hervorragende Gesangs-Solisten dabei…! Bei den Einspielungen von Koopman und Rilling finde ich den Preis als überteuert, das muß es nicht unbedingt sein, eine Einzel-CD könnte davon eine Alternative sein. Im Gegensatz dazu erscheint J.E. Gardiner mit seinen Pilgrimage-Einspielungen absolut preiswerter zu sein, ich habe die 27 CD-Projekte einmal hochgerechnet und komme auf einen Preis von ca. 550,00 Euro…!!!

Von Koopman besitze ich die DVD der Markuspassion von J.S. Bach, sie wurde in 2005 herausgebracht und finde sie recht ordentlich. Deine angesprochene Doppel-CD mit den “Leipziger Choräle” von ihm kenne ich nicht.

Viele Einzel-CDs von Bachs-Kantaten-Werke besitze ich von Karl Richter, Rilling, Harnoncourt, Koopman, Tölzer Knaben-Chor mit Schmidt-Gaden, Leonhardt, etc.
Die großen Oratorien von Bach wären einmal einen eigenen Thread wert, hiervon besitzte ich eine große Vielfalt der zeitgenössischen Interpreten.

Einen schönen Sonntag und Grüße
Volker
3. Montanus sagt:
25.11.2007 bei 17:00

Hallo Alex,
wahrscheinlich meinst Du die Doppel-CD aus dem Teldec-Paket “Bach 2000″.

Da spielt Koopman Bach’sche Choralbearbeitungen an der Barockorgel von Leeuwarden; besonders schön: sein “Amsterdam Baroque Choir” singt jeweils den passenden Choralsatz dazu.

Zu hören sind hier die “Achtzehn Choräle von verschiedener Art” BWV 651-668, kurz “Leipziger Choräle” genannt, und die 6 “Schübler-Choräle” (benannt nach dem Notenstecher) BWV 645-650 aus Bachs letzten Lebensjahren.

Bei diesen sechs populären Stücken griff Bach auf vokale Choralbearbeitungen aus Kantaten zurück: “Wachet auf, ruft uns die Stimme” (BWV 140/4, das bekannteste Werk), “Wer nur den lieben Gott lässt walten” (BWV 93/4), “Meine Seel erhebt den Herren” (BWV 10/5), “Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ” (BWV 6/3) und “Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter auf Erden” (BWV 137/2).

Nur für eine Choralbearbeitung (an die Du Dich wohl erinnerst, hat aber mit BWV 5 nichts zu tun) ist keine Vorlage bekannt: “Wo soll ich fliehen hin”, sie geht wohl auf eine verschollene Kantate zurück.

Falls Du die CDs noch bekommen kannst: Hörenswert!!!
Gruß Montanus.
4. Montanus sagt:
25.11.2007 bei 17:00

Hallo Volker,
nur kurz der Hinweis:
Die von Dir vorgestellte Sammlung “Bach Complete Cantatas” unter P. J. Leusink (Brilliant) ist Teil der an erster Stelle präsentierten blauen Kiste!
Gruß Montanus.
5. wolfgadamo sagt:
25.11.2007 bei 18:00

Hallo Zusammen!

Ist schon prickelnd, Bach als Gesammt-Packet im Regal stehen zu haben, und sich dann als ‘Herr über Bach-Kantaten’ eine rauszuziehen und reinzuziehen. Ich meine das ohne Ironie-, mich packt’s auch. Aber mittlerweile blicke ich über ca. 4 laufende Meter Bach-Werke und jede einzelne CD enthält von mir ein Stück Lebensmoment, den ich nicht durch den Erwerb von weiteren 100 Prozent Bach entwerten will. Immer wenn ich am Regal stehe und mich frage, welche Kantate passt jetzt zu meiner momentanen Stimmung, oder was möbelt mich jetzt auf, fällt mir eine ‘alte Aufnahme’ in die Hände, der ich den Glanz einer Erneuerung schenke, weil sie mir jetzt hilft.

Will sagen: Ich brauche gar keine weitere Gesamtaufnahme, da ich alle Vokalwerke von Bach habe und ihr Hören mich an Stationen meines Lebens erinnert.

Gruß an alle

Wolfgang
6. Alexander Behrens sagt:
25.11.2007 bei 20:00

Hallo Montanus,
ja, ich glaube, es war besagte CD. Sie scheint vergriffen zu sein. Kannst du sie mir rippen?
Alex
7. Volker /admin sagt:
25.11.2007 bei 22:00

Lieber Wolfgang,

genau so sehe ich das auch, je nach Stimmung ziehe ich sogar einmal Karl Richter aus meinem Regal, um mir seine gewaltigen Chöre anzuhören, damit bin ich in den 60er Jahren Groß geworden, er war zu der Zeit das “non Plus Ultra” als Bach-Interpret, bis er dann von Harnoncourt, Schmidt-Gaaden in der Historischen Aufführungspraxis ernsthafte Konkurrenz bekam, das waren ganz neue Töne, an die ich mich erst so gar nicht gewöhnen konnte. Heute sind sie mir die liebsten Einspielungen…..

Lieber @Montanus, Deine Angaben zu den “Leipziger Chorälen” finde ich interessant, werde einmal nachsehen, ob sie noch erhältlich sind. Das blaue Kästchen werde ich morgen korrigieren, Danke für den Hinweis…

Grüße
Volker
8. Alexander Behrens sagt:
25.11.2007 bei 23:00

Hallo Volker und Montanus! Bei amazon wird ein Gebrauchtexemplar für EUR 55,07 angeboten. Finde ich Wucher. Besagter Choral “Wo soll ich fliehen hin” ist offenbar der aus BWV 5: Link verweist auf amazon.de:

http://www.amazon.de/gp/music/clipserve/B00004S4MM001004/1/ref=mu_sam_ra001_004

Alex
9. Iris Budde sagt:
25.11.2007 bei 23:00

Hallo,

Ich habe mir jetzt die neue CD Dialogkantaten mit Quasthoff
und Dorothea Röschmann besorgt; + den Berliner Barocksolisten und bin von
dieser Aufnahme begeistert. D. Röschmann hat einen bezaubernden, runden,
fast tiefen Sopran, die ihren Arien so mitreißend singt; dass ich sie mir
als Solistin bei Gardiner wünschen würde. Quasthoff interpretiert einfach
toll und ist ebenfalls mitreißend. Ich weiß, dass die einschlägige Presse
teilweise anders urteilt.

Grüße
Iris
10. Volker/Admin sagt:
25.11.2007 bei 23:00

Hallo Alex,
das ist wirklich ein stolzer Preis…..
aber Danke für Deinen Hinweis, werde doch nochmals schauen, ob es eine preiswertere Alternative gibt!!!

@Iris, Deine Angaben mit den Berliner Barocksolisten und Thomas Quasthof kann ich uneingeschränkt bejahen, es sind sehr schöne Einspielungen die einen hohen Qualitätsanspruch besitzen. Thomas Quasthof war ehemals Professor hier an der hiesigen Musikhochschule in Detmold, bevor er vor ca. 2 Jahren den Ruf an die Hans Eisler Musikhochschule nach Berlin annahm, für unsin OWL ein herber Verlust…..

Grüße
Volker
11. Alexander Behrens sagt:
26.11.2007 bei 08:00

Hallo Iris, ich kenne die Aufnahme zwar nicht, glaube es dir aber sofort, denn sie macht eine tolle Partie im WO mit Jacobs. Alex
12. Montanus sagt:
26.11.2007 bei 12:00

Hallo Alex,

leider verfüge ich nicht über die technischen Möglichkeiten, CDs zu brennen. Sorry!
Im Jahr 2000 habe ich für diese Doppel-CD 11,70 D-Mark bezahlt, die jetzt von amazon verlangten Beträge sind Mondpreise - Wucher, jawohl!

Wenn’s Dir um Bach’sche Choralvorspiele geht: Die sind natürlich immer wieder einzeln und erst recht in den gegenwärtig mehrfach angebotenen Gesamtaufnahmen enthalten, schau mal bei ebay! Zu Stockmeier (korrekt, aber “staubtrocken”) würde ich nicht raten; sehr erfreulich Hans Fagius bei Brilliant.

Und was BWV 5 betrifft: Zwar ist die Vorlage Bachs für die Orgelbearbeitung BWV 646 “Wo soll ich fliehen hin” nicht bekannt, aber Koopmans Chor singt dazu die Harmonisierung aus der gleichnamigen Kantate Nr. 5.

Viele Grüße
Montanus.
13. Montanus sagt:
26.11.2007 bei 12:00

Guten Morgen!

Die “Dialog-Kantaten” mit Röschmann und Quasthoff sind gewiss auf hohem Niveau - aber ist nicht das Bessere der Feind des Guten?

Gestern jedenfalls hab ich mir (sollte man ja eigentlich nicht am Totensonntag…) ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht und Gardiners neueste CD aufgelegt. Da gibt es bei BWV 152 eine direkte Vergleichsmöglichkeit - und ich bin mal wieder begeistert!

Auch bei einmaligem Hören entdecke ich Kantaten, die ich aus verschiedenen Einspielungen bestens zu kennen glaube, in der “Pilgrimage” wieder neu.

Freut Euch auf BWV 28, 122, 152 und 190!
Bei der Motette BWV 225 “Singet dem Herrn” geht Gardiner, der dieses Werk sicher schon -zig mal interpretiert hat, hart an die Grenze des Manirierten - aber faszinierend ist’s doch!

Gruß Montanus.
14. Alexander Behrens sagt:
26.11.2007 bei 14:00

Hallo Montanus,
danke für einen Hinweis. Mir geht es mehr um die Choräle. Werd schon was finden.
Alex
15. Volker/admin sagt:
26.11.2007 bei 18:00

Hallo Montanus,
Dein Zitat:
Freut Euch auf BWV 28, 122, 152 und 190!

Bei der Motette BWV 225 “Singet dem Herrn” geht Gardiner, der dieses Werk sicher schon -zig mal interpretiert hat, hart an die Grenze des Manirierten - aber faszinierend ist’s doch…..
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Habe die Rezension der SDG 137 im Visier, sie soll noch rechtzeitig zu Weihnachten im Blog erscheinen, falls Interessenten an einem Kauf dieser CD als Weihnachtsgeschenck interessiert sind….

Grüße an alle

Volker
16. Iris Budde sagt:
26.11.2007 bei 19:00

Hallo, Montanus,
bin von den beiden neuen CD`s von Gardiner genauso begeistert wie Du. Seine Interpretaion ist teilweise atemberaubend-einfach genial. Ab und zu ist es trotzdem mal heilsam, andere Einspielungen zu hören, damit man (ich) auf dem Teppich bleibt.
Lieben Gruss
Iris
17. Volker /admin sagt:
26.11.2007 bei 19:00

Hallo,

interessierte für Koopman, Schübler und Leipziger Choräle schaut hier einmal rein:

http://www.amazon.co.uk/Bach-Sch%C3%BCbler-Leipzig-Chorales-Amsterdam/dp/B00004S4MM/ref=sr_1_19?ie=UTF8&s=music&qid=1196098447&sr=1-19

Bach: Schübler & Leipzig Chorales (Bach 2000 Vol 89) /Koopman · Amsterdam Baroque Choir, from £10.99

Gruß

Volker
18. Volker /admin sagt:
26.11.2007 bei 20:00

Hallo,

auf Anregung von @Iris, möchte ich meine Aussage zu Thomas Quasthoff auch im Forum als Anekdote von ihm reinstellen.

Einmal etwas zu der Person Quasthoff, ein Student von ihm sollte im Weihnachtsoratoium in Bielefeld-Bethel singen und erkrankte ganz plötzlich. Um die Veranstaltung nicht zu gefährden sprang er persönlich ein und übernahm den Part ohne Erhöhung des Honorars, das sind noch menschliche Qualitäten, die er an den Tag gelegt hat, wer würde das noch in solch einer Situation machen?

- Zitat-Ende -

Grüße

Volker
19. Alexander Behrens sagt:
27.11.2007 bei 12:00

Danke, Volker! Bei amazon.co.uk braucht man eine Kreditkarte :-(
20. muriel sagt:
30.11.2007 bei 17:00

@Iris

Deine Freude an D.Röschmann und T.Quasthoff kann ich leider nicht teilen. D.R. hat einen kalten Sopran und T.Q….ich halte ihn für sehr überschätzt und [Passage von Alexander entfernt wegen Rechtsverletzung]. Gut, dass der Sir beide nicht einsetzen konnte…wollte? Denn er hätte gute Solisten wirklich brauchen können. Er hatte keinen richtigen Basssänger, die Tenöre ein einziges Drama…Wenn er dennoch “den” Bach musiziert, so liegt das am Chor und am Orchester und vor allem an Gardiners genialen Bachauffassung.

@Volker

Du hast den Belgier Kuijken vergessen, der gerade dabei ist, 25 Scheiben mit Bachkantaten in solistischer Besetzung zu produzieren. Nicht alles ist glänzend und ein Chor kann nicht ersetzt werden, aber die Tenorarien, die ich davon mit Ch.Genz hörte sind ein Genuss.

@Alex

Bei Koopmann geht es mir wie Dir. In meinem Schrank stehen einige der Volumen, aber ich habe nie Lust, das zu hören, irgendwie glatt, ohne Risiko und die ersten Aufnahmen mit einer zu lauten Orgel.

Liebe Grüße
muriel
21. muriel sagt:
30.11.2007 bei 21:00

Zur Leusingreihe:
Ich besitze die Aufnahme auch und bin begeistert von
Ruth Holton (auch Marijon Strike oder so,) dem Tenor Nico van der Meel (ganz vorzüglich), auch Kurt Schoch ist besser als die englischen Barden, der Altus ist eine einzige Katastrophe aber der Bass ist das Beste, was man an Männerstimmen hören kann.
Na ja und dann der Chor. “Er glitzere und funkle” heißt es in der Reklame. Dieses kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil er quält sich und unwillkürlich fragt die Hörerin sich: In welchem Zeitraum ist das aufgenommen wurden? Grenzt das nicht an Kinderquälerei? Wo ist das Jugendamt, das Herrn Leusing auf die Finger klopft?
Das Orchester ist o.k., die Naturtrompete wird von Susan Williams sehr passabel geblasen. Das kann man mit den Engländern nicht vergleichen, da die ihre Trompeten höher stimmen und dadurch einen wirklich funkelnden Klang haben.
Wenn der arme Chor nicht wäre, würde ich sagen: Unbedingt anschaffen, denn Frau Holton zu hören und Bas Ramslaar, so wie Nico van der Meel, das bekommt man nirgends - auch beim Sir nicht - so.

Vom Schreibwahn befallen
muriel
22. Volker /admin sagt:
1.12.2007 bei 15:00

Hallo Muriel,

Dein Zitat zu Quasthoff und Röschmann wie folgt:

“Gut, dass der Sir beide nicht einsetzen konnte…wollte? Denn er hätte gute Solisten wirklich brauchen können. Er hatte keinen richtigen Basssänger, die Tenöre ein einziges Drama… Wenn er dennoch “den” Bach musiziert, so liegt das am Chor und am Orchester und vor allem an Gardiners genialen Bachauffassung.”
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Hier wiedersprichst Du dich selbst denn im Folgekommentar zu den Belgier Kuijken fügtest Du an:

“Nicht alles ist glänzend und ein Chor kann nicht ersetzt werden, aber die Tenorarien, die ich davon mit Ch.Genz hörte sind ein Genuss.”

Oder dein Kommentar unter Leusingreihe:

“Wenn der arme Chor nicht wäre, würde ich sagen: Unbedingt anschaffen, denn Frau Holton zu hören und Bas Ramslaar, so wie Nico van der Meel, das bekommt man nirgends - auch beim Sir nicht - so.”
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Also hat nach deiner Aussage Gardiner doch exellente Tenöre wie der von Dir zitierte “Christoph Genz”, ebenso ist im gleichen Atemzug James Gilchrist zu benennen, zwei außerordentlich inspirierte Tenöre der Neuzeit, die hervorragende Gesangskultur an den Tag legen.

Der Bass-Bariton “Peter Harvey” steht meiner Meinung nach den Vorgenannten auf gleicher künstlerischen Höhe….

Also besitzt auch der Sir gute Tenöre und Bässe, oder habe ich deine Kommentare falsch gelesen, zurück bleibt ein fragender Blog-Teilnehmer, was er davon halten soll…..

Gruß
Volker
23. Volker /admin sagt:
2.12.2007 bei 21:00

Hallo Muriel,

Deinen letzten Kommentar vom 02.12.2007 über Thomas Quasthoff habe ich als Blog-Betreiber erst einmal in Quarantäne gestellt und möchte die von Dir gestellten Äußerungen abgemildert wissen.

Da ich für alles Verantwortlich bin, was Teilnehmer des Blog an zweifelhaften Äußerungen von sich geben, kann ich gerichtlich verantwortlich gemacht werden, deshalb sollten die gemachten Äußerungen nicht verunglimpfend sein sondern eine normale Kritik enthalten.

Dieser von Dir gemachte Kommentar schoss über das Ziel hinaus und
sah mich deshalb veranlasst, diesen zu entfernen, ich bitte um Dein Verständnis.

Schönen Sonntagabend und Grüße

Volker
24. muriel sagt:
3.12.2007 bei 11:00

Nein, dafür habe ich kein Verständnis. Bitte kontrolliere
Dich selber, es ist eine Unterstellung, mir indirekt stafwürdige Beiträge zu unterstellen.

@Alex

Es war eine Vermutung, die ich äußerte. Ich halte es
für eine Art von Diskriminierung, Menschen, die so ein
Schicksal haben und bewundernswert tragen, nur mit
Lob zu überschütten, sie sind kritisierbar, weil sie
nicht anders als ich und du sind. Genau so könnte ich Volkers Äußerung zu den Japanern als eine Art von Rassis-
mus bezeichnen, was natürlich auch Unsinn ist.

Sagt es laut, wenn ihr hier ein Plätzchen haben wollt,
in dem jede nur anbeten soll. Es ist nicht gut, Intoleranz
unter Begriffen wie “verunglimpfend” zu üben.

muriel
25. Barbara sagt:
3.12.2007 bei 12:00

Hallo Muriel,
wenn Du eine Vermutung geäußert hast, hast Du das aber geschickt versteckt. Jedenfalls habe ich das so in Erinnerung und so war es auch bei mir angekommen. Kritik ist gut und richtig und soll unbedingt hier ihren Platz haben. Es kommt nur immer darauf an, wie sie formuliert wird. Bei Dir klingt es leider immer extrem aggressiv, egal um welchen Sänger es sich handelt, dass ich immer erst einmal schlucken muss. Dass Du mit der Stimme von Thomas Quasthoff nichts anfangen kannst, ist vollkommen in Ordnung. Jeder empfindet Musik anders. Auch wir hier. Trotzdem kann Kritik höflich, als persönliche Einschätzung und nicht allgemein verbindlich formuliert werden.
Im übrigen gibt es genügend Rechtsanwälte, die das www auf solche Geschichten abklappern und entsprechende Klagen einreichen, um ihr Gehaltskonto aufzubessern. Das sollte man wirklich ernst nehmen. Da war Volker wirklich gut beraten, den Beitrag aus dem Blog zu löschen. Formulier es doch einfach ein wenig netter. Aber zieh Dich bitte nicht in die Schmollecke zurück. Auch und gerade Deine Kommentare brauchen wir hier.
Viele Grüße
Barbara
26. Volker /admin sagt:
3.12.2007 bei 15:00

Hallo Muriel,

Zu Deine Aussage über meine getätigte Kritik an Japan..!!

“Sollte ich über die Japaner etwas Nachteiliges ausgesagt haben, dann entschuldige ich mich hier in aller Form öffentlich für meine getätigte Aussage, die nicht verunglimpfend sein sollte.” -(Den Wortlaut meiner Kritik
habe ich leider nicht mehr im Kopf)

Zu drastische Formulierungen und persönliche Verunglimpfungen sollten nicht getätigt werden, das sollte eine Selbstverständlichkeit unseres Kommunizierens sein !!

Gesunde Kritik ist nicht nur erwünscht sondern ist ein absoluter Bestandteil unseres Kommentierens, eine Beweihreucherung ist nicht unser Ziel, das wäre der Todesstoß für den Blog.

Ich hoffe, Du wirst auf die getätigten Aussagen nicht gekränkt sein -(auch ich muß Kritik einstecken) - sondern weiterhin mit Deinen geschätzten Beiträgen den Blog unterstützen….

Herzliche Grüße

Volker