Dienstag, 15. Januar 2008

Inhalt: Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000

"Diskussionsforum J.S. Bach und die
Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen″

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Johann Sebastian Bach

Siegel von J.S. Bach

Inhaltliche Angaben zum “Blog Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000″

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Diskussionsforum über J.S. Bach und Sir John Eliot Gardiner mit seiner durchgeführten Bach Cantata Pilgrimage im Kalenderjahr 2000 und Klassik-Nebenschauplätze von der Renaissance bis zur Klassik.

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Willkommen zur deutschen Version: “Diskussionsforum J.S. Bach und die durchgeführte Bach Cantata Pilgrimage 2000″ des englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner. Er führte im Bachjahr 2000 mit seinem Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sämtliche bekannten Kantaten von J.S. Bach in 12 Monaten in Europa und Übersee auf.

Hier habe ich eine deutschsprachige Diskussions-Plattform über J.S. Bach geschaffen, um mit Gleichgesinnten und interessierten Besuchern u.a. über J.S. Bach über Konzerte der durchgeführten Bach Cantata Pilgrimage 2000 von Sir John Eliot Gardiner und zukünftige Konzerte in Beiträgen eine künstlerische Wertstellung dieses großartigen KOMPONISTEN bewerten und darstellen zu können. Ebenso sind als Nebenthemen die Aufführungspraxis anderer Interpreten, DVD, CD-Veröffentlichungen und die Werke von Komponisten der Renaissance, Klassik und Romatik als Besprechungsthemen im Diskussions-Blog erwünscht.

Ausführlich werden hier Bach-Einspielungen von Neuerscheinungen vorgestellt und Meinungen dazu sollten in dem Diskussions-Blog abgegeben werden. Über Nebenschauplätze, wie Fragen allgemeiner Art - (anstehende Konzerttermine) - persönliche Begegnungen mit Dirigenten, Künstlern und Solisten, über Konzertbesuche sowie Aufführungswerke anderer Komponisten können ebenfalls hier ausführlich erörtert und diskutiert werden.

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Ein Einstiegs-Thema: "Die Bach Cantata Pilgrimage 2000 von Sir John Eliot Gardiner


Foto: Englischer Dirigent: Sir John Eliot Gardiner im Konzert

Als Startbeitrag wurde aus Gardiner seiner SDG-Reihe die 1. DVD mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche Weimar im Blog vorgestellt.




Foto: Die Herderkirche in Weimar, Start der Bach Cantata Pilgrimage 2000 am 23.12.1999 von Sir J.E. Gardiner mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach

Foto: Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists im Weihnachts-Oratorium am 23.12.1999 in der Herder Kirche in Weimar.

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Ein Kommentar von Sir J.E. Gardiner am Anfang der Bach Cantata Pilgrimage 2000

“Bach Cantata Pilgrimage” heißt das rund 13 Millionen Mark teure, üppig gesponsorte Mammut-Projekt. Das Finale wird an Silvester 2000 in New York sein. Ein Jahr lang jede Woche Bach. Warum?

Gardiner:

Erstens Neugier, zweitens hat es mich gewurmt, dass die Kantaten Bachs noch so unbekannt sind. Drittens gäbe es außer Bach keinen Komponisten, mit dem ich mich ein ganzes Jahr beschäftigen könnte.

Bach ist so vielfältig, so fantasievoll. Sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart über Mendelssohn bis Strawinsky oder Jazzer wie Jacques Loussier. Er ist universal, deswegen glaube ich: Bach ist der Komponist der Zukunft.

Frage:

Nach welchen Kriterien haben Sie die Aufführungsorte Ihrer Pilgertour ausgesucht?

Gardiner:

Wir spielen bis auf eine Ausnahme nur in historisch und architektonisch bedeutenden Kirchen, an Bach Wirkungsstätten - Leipzig, Köthen, Lübeck, Eisenach - aber auch am Rand von Europa, zum Beispiel in der Abtei der schottischen Insel Iona oder im spanischen Santiago de Compostela.

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Auszüge aus einem Interview von KlassikAkzente mit Sir John Eliot Gardiner zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

“Wäre Bachs Musik nicht gewesen, wir hätten diese Tour sicher nicht so leicht, so unbeschwert bewältigen können.”

Sir John Eliot Gardiner wird auch nach einem Jahr Pilgerreise mit den Kantaten Johann Sebastian Bachs nicht müde, von der “reinen Schönheit” der Musik zu schwärmen. “Woche um Woche überraschte uns Bach mit einem Meisterwerk nach dem anderen. Es ist eigentlich unbegreiflich.

Am Ende eines jeden Wochenkonzertes sind wir traurig über die Kantaten, die wir hinter uns lassen, und zugleich voller Vorfreude auf das Programm der kommenden Woche.” Seit zehn Monaten sind der Dirigent, die English Baroque Soloists und der Monteverdi Choir unterwegs, reisen als Pilger, wie sie es nennen, quer durch Europa: eine monumentale Konzerttournee mit wöchentlich wechselndem Programm. Mein Jahr mit Bach: Ein Interview mit John Eliot Gardiner

KlassikAkzente:

Sir John Eliot, die zahlreichen Groß-Projekte zum Bach-Jahr sind kaum noch zu zählen, Ihre “Bach-Kantaten-Pilgerreise” ist zweifellos eines der ambitioniertesten Vorhaben zum 250. Todestag des Komponisten. Wie viel Bach vertragen die Zuhörer in diesem Jahr?

John Eliot Gardiner: Endgültig kann ich das natürlich erst im nächsten Jahr sagen. Vielleicht hat die Mehrheit dann erst einmal von Bach genug, ähnlich wie Mozart 1992 weniger gespielt wurde. Vielleicht sorgt das Bachjahr aber auch dafür, dass der Komponist von einigen neu oder wieder entdeckt wird. Ich glaube nicht, dass wir mit unserem Vorhaben, innerhalb eines Jahres alle 198 erhaltenen Bach-Kantaten aufzuführen, die Zuhörer überlasten. Denn immerhin ist es die erste Unternehmung dieser Art. Vor uns hat noch niemand diese Werke in ihrem Kontext präsentiert.

KlassikAkzente:

Sie spielen auf die Ordnung der Kantaten nach dem evangelischen Kirchenjahr an. Brauchen Sie dafür nicht einige Kunstgriffe?

Gardiner:

Ein paar schon. Wir wollen die Werke jeweils an den Sonn- und Feiertagen aufführen, für die Bach sie komponierte. Der Kalender hat jedoch seine Eigenarten: Einen Sonntag nach Weihnachten, für den Bach auch Kantaten schrieb, gab es im Jahr 1999 nicht, dafür aber in diesem Jahr.

Da unsere “Pilgerreise” zu Weihnachten begann und am 31. Dezember diesen Jahres in New York endet, können wir dies ausgleichen und neben den zahlreichen Weihnachtskantaten noch das Weihnachtsoratorium spielen. Zum andern liegt in diesem Jahr Ostern sehr spät, deshalb fehlen ein paar Sonntage. Doch auch diese Kantaten spielen wir, sie werden eingeschoben.-

KlassikAkzente:

Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Stationen Ihrer Pilgerfahrt ausgewählt?

Gardiner:

Wichtig war mir vor allem, dass wir ausschließlich in Kirchen gastieren. Denn Bachs Kantaten sind keine Konzertmusik. Ich habe im Vorfeld des Projektes sehr viele Kirchen besucht. Gerade in den ostdeutschen Kleinstädten gibt es wundervolle Gotteshäuser - beispielsweise in Altenburg oder in Arnstadt.

Es ist gut, dass die “Pilgerreise” auch in diesen Orten und nicht nur in den Metropolen Station macht. Nicht alle Orte, die ich herausgesucht habe, können wir jedoch besuchen. Gerne etwa wäre ich nach Freiberg gekommen. Dort gibt es einen Dom mit zwei wundervollen Silbermann-Orgeln. Aber Freiberg ließ sich einfach nicht in den Plan einbringen. Andere Orte, die mit Bach in Verbindung stehen, sind für unsere Unternehmung leider einfach zu klein.

KlassikAkzente:

Mit “Pilgerfahrt” meinen Sie also, auf Bachs Spuren zu wandeln?

Gardiner:

Die Reise führt nicht nur zu Bachs Wirkungsstätten, sondern auch zu Pilgerzentren der christlichen Kultur, die gerade im Jahr 2000 von Bedeutung sind. Wir wollen Bach als Teil dieser europäischen Kultur begreifbar machen. Für die ist die Musik des großen Thomaskantors ein Symbol.

KlassikAkzente:

Obwohl die Reise immer wieder in Ostdeutschland Station macht, überraschen doch die Ausmaße: Die Unternehmung führt durch nahezu alle europäischen Länder …

Gardiner:

… was so zunächst nicht geplant war. Da wir Bachs Kantaten in ihrem Kontext zeigen wollten, war die Pilgerfahrt als Reise durch protestantische Länder geplant. Ausgehend von Bachs Heimat in Thüringen und Sachsen sollte die Pilgerfahrt in immer größer werdenden konzentrischen Kreisen durch Skandinavien und das Baltikum und Länder wie Holland, England und die Schweiz führen.

Doch dann zeigten gerade einige Veranstalter in katholischen Ländern sehr großes Interesse: Frankreich, Italien, Spanien und Portugal sind nun wichtige Stationen unserer Pilgerfahrt. Auf der anderen Seite gastieren wir so auch in Santiago de Compostela und Rom, was immerhin zwei der ältesten Pilgerstätten des christlichen Glaubens sind.

KlassikAkzente:

Wenn Sie sich auf ein solches Unternehmen einlassen, dann müssen Sie zu Bach ein ganz besonderes Verhältnis haben?

Gardiner:

Manchmal sage ich zum Spaß: Wenn Bach nicht im Himmel ist, dann möchte ich da gar nicht hin. Je mehr ich von Bach kennenlerne, um so mehr Fragen stellen sich mir. Bach ist gewissermaßen zeitlos, seine Musik hat über den bloßen kirchlichen Aspekt hinaus eine breite Ausstrahlung.

Diese Musik kann auch Menschen etwas bedeuten, die ihren Glauben verloren haben oder die nie Christen waren: Es gibt so viel Humanistisches in diesen Kantaten.

KlassikAkzente:

Warum rücken Sie dann mit der Ordnung nach dem Kirchenjahr den liturgischen Aspekt so stark in den Vordergrund?

Gardiner:

Wir sollten respektieren, wofür diese Musik geschrieben ist. Bach selbst hat in seinen Bibelkommentar folgendes persönliche Credo geschrieben: “Bey einer andächtigen Musique ist alle Zeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart”. Er meint damit, dass es möglich ist, beim Musizieren Gottes Gnade in uns zu fühlen. Deshalb hat er Woche für Woche eine neue Kantate geschrieben.

KlassikAkzente:

Das Thomaskantorat war also die Krönung von Bachs Leben?

Gardiner:

Nein, die dort vorgefundenen Bedingungen waren alles andere als ideal. In Weimar hatte Bach professionelle Sänger, dort konnte er Neues ausprobieren. In Leipzig hatte er Schüler, von denen viele unbegabt waren.

Das können wir direkt aus den Kantaten ablesen: Zunächst schrieb er schwierige Partien für alle Stimmen. Nach ungefähr einem Jahr gab er den Knaben im Sopran fast nur noch Choral-Melodien, während sich die komplizierten Strukturen auf die anderen Stimmen, also die Männer, beschränkten.

Außerdem geriet Bach in Leipzig zwischen die Fronten zweier Parteien im Stadtrat. Die Zustände in Leipzig waren so katastrophal, dass Bach eine polemische Beschwerde an den Rat der Stadt schrieb.

KlassikAkzente:

Wenn die Zustände in Leipzig so katastrophal waren, was ist dann die Grundlage Ihrer um Authentizität bemühten Interpretationen?

Gardiner:

Der Begriff Authentizität gefällt mir nicht, weil er nicht das umschreibt, was wir wollen. Interessant ist nicht das Klangbild, das Bach bei der Aufführung hörte, sondern das Ideal, das ihm beim Komponieren vorschwebte. Insofern verstehe ich auch die Diskussion um die solistische Besetzung der Leipziger Kantaten nicht. Denn in seiner Eingabe hat der Thomaskantor die vorgefundene Situation genau beschrieben und skizziert, welche Besetzung er gerne hätte. Insofern hilft der Maßstab “Authentizität” bei Bach wenig.

KlassikAkzente:

Wie würden Sie ihn ersetzen?

Gardiner:

Durch den Begriff “Historische Informiertheit”. Denn jede Interpretation ist authentisch, wenn sie ernst gemeint ist und den jeweiligen Stand des Wissens berücksichtigt. Deshalb waren Karl Straubes Bach-Interpretationen auch authentisch, und deshalb wird Gardiner in 20 Jahren wohl altmodisch sein. Wir sind keine besseren Musiker, wir wissen nur etwas mehr.

KlassikAkzente:

Die “Bach-Kantaten Pilgerfahrt” verlangt von Ihnen und von den Ensembles nicht zuletzt auch physische Höchstleistungen. Wie erholen Sie sich vom immer gleichen Ablauf aus Reisen, Proben und Konzerten?

Gardiner:

In jedem Ort gibt es Dinge, die man sich anschauen kann. Von Leipzig aus möchte ich zum Beispiel mit den Musikern zur Dorfkirche Pomßen fahren, wo die älteste Orgel Sachsens steht. Dort wurde die Kantate “Ich lasse dich nicht” bei einer Trauerfeier uraufgeführt.

Es gibt in dieser Kirche sehr viele Holzschnitzereien und Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert, da hat sich seit Bachs Zeit wahrscheinlich überhaupt nichts geändert. Für ein Konzert ist diese Kirche natürlich zu klein. Aber wir wollen dort einmal singen - nur so zum Spaß. Und mit Sicherheit auch wieder Bach.

(Text mit freundlicher Genehmigung von KlassikAkzente)

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Eine Schlussanmerkung von Sir John Eliot Gardiner in einem Interviews nach dem Ende der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

Wenn Bach also mit der schlichten Anzahl nicht den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schafft, bleibt dennoch einzigartig, mit welchem musikalischen Einfallsreichtum er seine Kantaten ausgestaltete. “Ich habe noch nicht eine Kantate gehört, die mich gelangweilt hätte”, erklärt John Eliot Gardiner.

“Jede einzelne von ihnen hat etwas, das die Aufmerksamkeit fesselt und die Fantasie anregt. Einmal ist es eine fantastische Kombination von Instrumenten und Singstimme, ein anderes Mal die wunderbare Illustration eines Textes, dann wieder die erstaunliche Fähigkeit, eine musikalische Predigt wirklich eindringlich zu gestalten.” Das ist das Schöne an Musik: Sie kommt ganz ohne Liturgie aus.

“Im Grunde ist es sehr tänzerisch. Ich glaube, die größte Sünde, die man mit Bach begehen kann, ist, ihn schwerfällig zu interpretieren, zu steif oder zu militärisch oder zu dick. Es muss immer diese Lebendigkeit und diesen tänzerischen Rhythmus als Basis haben.” Das Gute bei Gardiner ist, dass er nicht Absichtserklärungen gibt, sondern handelt.

Wir konnten nicht ahnen, wie sehr sich unsere Hoffnungen einlösen würden. Sie kamen in Strömen, die Menschen aus den Kirchengemeinden, Musikliebhaber, die uns von Konzert zu Konzert begleiteten.

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.” Auch im Gespräch predigt Gardiner für Bachs Musik:

Ja, die Aufführungen stellten die Kantaten wieder in ihren liturgischen Zusammenhang. Aber nein, man müsse nicht gläubig sein, damit Bachs Musik fasziniere, tröste und stärke. “Seine Musik macht die langen Stunden im Bus und die Ermüdungserscheinungen, die eine solche Wahnsinnstour natürlich mit sich bringt, mehr als wett.”

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.”

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Meine persönliche Anmerkung:

Hier berichte ich über die am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche in Weimar begonnene Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 durch den englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi-Choir und The English Baroque Soloist.

Im Rahmen seiner Bach-Pilgrimage 2000 führte J.E. Gardiner ( im Bachjahr 2000 ); innerhalb von 12 Monaten 186 Kantatenwerke von J.S. Bach in 14 Ländern Europas und Übersee auf, am 31.12.2000 endete die Pilgrimage in der St. Bartholomew’s Church in New York / USA.

Kein Musiker hatte sich bisher daran gewagt, sämtliche Kirchenkantaten innerhalb eines Jahres aufzuführen.

Mit welch unsäglichen Schwierigkeiten hatte Gardiner innerhalb der Tour zu rechnen, Austausch der Solisten, kurzfristige Umdisponierung aufgrund von Absagen, Wechsel im Orchester, die räumlichen und akustischen Gegebenheiten innerhalb der verschiedenartigsten Kirchen und Konzertstätten, die großen Strapazen der Anreisewege: Kopenhagen-Neapel-London-Tallinn-New-York).

Kaum Zeit für Einübungsmöglichkeiten der verschiedenen Kantatenwerken für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr. Die Finanzierung der Tour geriet in Gefahr, da sich der Hauptsponsor: ”DG” kurzfristig aus dem Projekt verabschiedete. All diesen Schwierigkeiten zum Trotz, kann auf außergewöhnlich CD-Veröffentlichungen im Rahmen der “SDG-Reihe“ verwiesen werden !!

Live-Mittschnitte aus den Proben der Bach-Kantaten werden im Rahmen von 51 CD-Herausgaben durch

http://www.monteverdiproductions.co.uk/ veröffentlicht.

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Weiter, zur Biographie von Sir John Eliot Gardiner !! (Copyright © V. Hege)



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