Mittwoch, 23. Januar 2008

Konzert-Termine von John Eliot Gardiner und Monteverdi Choir für 2008

9.11.2007 von Volker /admin.

Hallo,

hier sind die Konzert-Termine von J.E. Gardiner, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists und London Symphony Orchestra für den Zeitraum von Januar 2008 bis September 2008.



Foto: Dirigent Sir John Eliot Gardiner im Konzert

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München, 29.01.2008

(Philharmonie im Gasteig) Infos hier !

Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Frankfurt, (Alte Oper ) Inos hier !

30.01.2008
Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Frankfurt, Alte Oper
31.01.2008
London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Hamburg 05.02.2008 (Laeiszhalle) Infos hier !

Maria Joáo Pires, London Symphony Orchestra, John Eliot Gardiner
Beethoven

Valladolid - Spanien - 16 Mar 2008

J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
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Cuenca - Spanien - 18 Mar 2008
J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
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Concertgebouw, Amsterdam - The Netherlands - 20 Mar 2008
J.S.Bach Johannes Passion BWV 245
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St Trinitatis, Wolfenbüttel - Germany - 21 März 2008; 20:00 Uhr
J.S. Bach Johannes Passion BWV 245
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Budapest (Ungarn)
23. März 2008
Palast der Künste - Béla Bartók Nationaler Konzertsaal, 19:00 Uhr

English Baroque Soloists und Montervedi Choir

Bach: Johannespassion

Dirigent: Sir John Eliot Gardiner
Mit: Mark Padmore (Evangelist), Dietrich Henschel (Jesus)

Auditorio nacional de musica, Madrid - Spanien - 5 Jun 2008
Duruflé’s Requiem with choral works by Messiaen, Bruckner and Poulenc
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Abbaye de St Denis, Paris - France - 6 Jun 2008
Duruflé’s Requiem with motets by Messiaen and Poulenc
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Abbaye de San Martin Pinario, Santiago de Compostela - Spain - 4 Jul 2008
Duruflé’s Requiem with motets by Messiaen, Bruckner and Poulenc
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Soeben aktuell erfahren, Stand 8. Dezember 2007, 19:20 Uhr !!

Gardiner feiert Bach in Köthen

Vier Konzerte der English Baroque Soloists unter Leitung von John Eliot Gardiner bilden das musikalische Zentrum der 22. Köthener Bach-Festtage.

Die vom 3. bis zum 7. September 2008 an der einstigen Wirkungsstätte des Barock-Komponisten stattfinden sollen. Wie der Festival-Intendant Hans-Georg Schäfer am Freitag mitteilte, wird das Ensemble gemeinsam mit dem Monteverdi Choir zur Eröffnung die Johannespassion aufführen.

Die Bach-Tage für Köthen / Sachsen-Anhalt, stehen fest, Termin: 3. September bis 7. September 2008 unter der Mitwirkung für vier Konzerte von J.E. Gardiner, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists.

Die Programmangaben für Gardiner habe ich der Internetseite;

http://www.bach-in-koethen.de/bft_22/22bftprog.htm

entnommen, dort können auch weitere Einzelheiten eingesehen werden.

Eintrittspreise, Übernachtungsmöglichkeiten, etc.

Grüße

Volker

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Bereits abgegebene Kommentare:

1 Kommentar:

volker hat gesagt…

1. Montanus sagt:
9.11.2007 bei 10:00

Hallo Volker,

vielen Dank für die aufschlussreichen Informationen! Schade nur, dass sich fast alle Ereignisse in ziemlicher Entfernung abspielen.

Und wenn der Sir mit seinen Ensembles dann mal tatsächlich in der Nähe ist (wie übermorgen), kann man wegen eigener chorischer Verpflichtungen nicht hin…

Gruß Montanus.
2. Volker/admin sagt:
9.11.2007 bei 15:00

Hallo Montanus,

Danke für Deinen Kommentar. Stimme Dir zu, die Entfernungen sind allgewaltig bei den Benzinpreisen heute.

Warten wir es einmal ab, wenn der Termin für die 2. Jahreshälfte 2008 fest stehen wird. Wir können nur hoffen, daß
Gardiner auch wieder das Rheinland besuchen wird…

Grüße
Volker
3. Barbara sagt:
9.11.2007 bei 17:00

Hallo Volker,
jetzt lass uns doch erst einmal mal Zeit, dies zu verarbeiten. Vor allem den Schock, wenn mal sich die Kartenpreise in Hamburg ansieht. Dagegen sind die Benzinpreise ja nix. Die beiden Beethoven-Programme gibt es übrigens auch am 22.1. und 7.2.08 in London sowie am 2.2. und 3.2.08 in Paris. In London kostet die teuerste Konzertkarte ungefähr 45€ und die Jugendherberge in der Nähe von St. Pauls (nicht so weit weg vom Barbican-Center) hat auch Einzel oder Zweier-Zimmer und ist zwar sehr einfach, aber für Londoner Verhältnisse recht günstig. Das wäre schon eine Alternative.
Viele Grüße
Barbara
4. Iris Budde sagt:
9.11.2007 bei 17:00

Hallo, Montanus, hallo Volker,
meine Zugfahrkarte für Köln hab` ich schon - allerdings noch keine Rückfahrt… “Ist der Sir schon mal im Rheinland, ist Bahnstreik angesagt … und dies kl. Löhne liegt nicht gerade vor der Kölner Philharmonie. Aber das ist mir jetzt auch egal.
Herzl. Gruss
Iris
5. Volker/admin sagt:
9.11.2007 bei 18:00

Hallo @Barbara und @Iris,

wenn London eine Alternative ist, stelle ich die Termine von dort auch noch mit hinzu, ich war der Meinung, daß Beethoven in Deutschland reicht, aber so, ändere ich den Terminkalender noch ab.

Dir liebe @Iris, trotz des Streikes wünsche ich ein ungestörtes Konzerterlebnis in Köln.

Schönes Wochenende allen und Grüße
Volker
6. Barbara sagt:
9.11.2007 bei 19:00

Hallo Volker,
das war eigentlich so ein wenig Galgenhumor meinerseits.
Schönen Abend
Barbara
7. Volker /admin sagt:
9.11.2007 bei 22:00

Hallo Barbara,

das habe ich verstanden, dann kann ich auf weitere Angaben zu den Beethoven-Konzerten mir sparen….

Schönen Abend
Volker
8. Martin sagt:
15.11.2007 bei 13:00

Hallo zusammen,

im September 2008 findet mindestens ein Konzert in Köthen statt, eher zwei.
Programm wird wahrscheinlich Brahms und Vorläufer sein. Die Konzerte finden im Rahmen des dortigen Bach Fests statt, das die Infos in den nächsten Tagen auf der Homepage veröffentlicht.

Schöne Grüße,
Martin
9. Montanus sagt:
15.11.2007 bei 19:00

Liebe Gardiner-Fans,

Gardiner war nun in Köln – und ich konnte nicht hin! Statt eigener Eindrücke deshalb die Besprechung des Kölner Stadt-Anzeigers von gestern, vielleicht interessiert’s den Einen oder Anderen.
Viele Grüße,
Montanus.

TRAUERMUSIK GROSSARTIG INTERPRETIERT
John Eliot Gardiner mit Werken von Schütz, Bach und Brahms in Köln
von Markus Schwering

Der November ist ein Besinnung einfordernder Monat, das Sterben in der Natur weist den Menschen an das eigene unausweichliche Schicksal. Das tat ausgiebig auch das Konzert des Monteverdi Choir und des Orchestre Revolutionnaire et Romantique unter John Eliot Gardiner in der Philharmonie. Nicht nur Brahms’ Deutsches Requiem passte zur Jahreszeit, von Vergänglichkeit und Tod handelte auch der erste Programmteil, Sterbemotetten und –chöre von Schütz über Bach bis Brahms; kein unverbindliches Vorgeplänkel, sondern ein zwingend-idealer Anlauf voll der textlichen und musikalischen Bezüge zum Hauptwerk des Abends.
Traurige Musik kann auch entsprechend wirken – zumal dann, wenn sie schlecht aufgeführt wird. Der gegenteilige Eindruck stellt sich ein, wenn überlegene technische und künstlerische Gestaltung den musikalischen Vanitas- und Todesgedanken die humane Selbstbehauptung nachdrücklich gegenüberstellt. Das war beim Konzert der illustren englischen Gäste entschieden der Fall.
Gardiners Idee wurde gleich bei den ersten, den Chor in den Vordergrund stellenden Stücken deutlich: Mahnung und Trauer raufen sich bei ihm nicht die Haare, geraten auch nicht zur hemmungslosen Tränenflut, sondern bleiben emotional gezügelt, entwickeln sich ganz aus der musikalisierten Sprache. Dass die Chormitglieder exzellent Deutsch singen und jedes Wort verständlich ist, gehörte dabei zu jenen Vorzügen, die man schnell als selbstverständlich hinnimmt.
Gardiner, hochengagiert, aber ohne jede Show bei der Sache, hat seine Ensembles eisern im Griff – sie reagieren mit maschineller Präzision auf kleinste den Klang antizipierende oder korrigierende Gesten.
10.

Im Deutschen Requiem war dann auch das Orchester gefragt, dessen differenzierte Instrumentalfarben gleichfalls in ihrer plastischen Artikulation glänzten. Eine große, dabei pathosarme Interpretation, der nur die Leistung der Vokalsolisten teilweise Abbruch tat – nicht der Sopranistin Camilla Tilling, aber des Baritons Matthew Brook, der stimmlich und stilistisch auf dem falschen Dampfer saß.