Dienstag, 17. Juni 2008

Lettischer Dirigent Andris Nelsons, ein neuer internationaler Stern

Hallo,

ein neuer internationaler Stern als Jung-Dirigent, er ist Leiter der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford / OWL, und überzeugt durch seine hervorragende Interpretation der klassischen Werke.

Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist "Andris Nelsons" Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Der aus Lettland stammende Nelsons wurde bereits im Alter von 23 Jahren zum Chefdirigent der Lettischen Nationaloper ernannt. Die Berufung von Andris Nelsons in diese beiden Positionen führte schnell dazu, dass die internationale Musikwelt auf seinen Namen aufmerksam wurde.

Bis heute hat Andris Nelsons von jedem Orchester, das er dirigiert hat, eine Wiedereinladung erhalten, in der letzten Spielzeit beispielsweise vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Tonhalle-Orchester Zürich, Helsinki Philharmonic, BBC Philharmonic Orchestra, NDR Radiophilharmonie Hannover und vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Wichtige Stationen der folgenden Jahre sind seine Debüts beim Oslo Philharmonic Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Radio-Symphonieorchester Wien, Mozarteum Orchester Salzburg, NDR-Sinfonieorchester Hamburg, Dresdner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Concertgebouw Orkest. Zudem wird er in der kommenden Spielzeit zweimal in den USA zu hören sein, mit dem Pittsburgh Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

Andris Nelsons arbeitet mit Solisten wie Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gidon Kremer, Håkan Hardenberger, Renaud Capuçon, Olli Mustonen, Sarah Chang, Nikolai Znaider, Alban Gerhardt und Baiba Skride.

Foto: NWD-Philharmonie

Als Operndirigent debütierte Andris Nelsons im Frühjahr 2007 an der Deutschen Oper Berlin mit „La Bohème“, im Juni 2007 kehrte er auf sofortige Wiedereinladung für ein Wagner-Konzert mit Deborah Voigt als Sopranistin zurück. Im Frühjahr 2009 wird er dort „Eugen Onegin“ dirigieren. Weitere Debüts folgen in Hamburg und Wien: An der Hamburgischen Staatsoper übernimmt er im Juni 2008 die musikalische Leitung von „Turandot“, an der Wiener Staatsoper in der Saison 2008/09 „Tosca“ und „Madame Butterfly“. An der lettischen Nationaloper war er zuletzt in den Produktionen „Aida“, „La Boheme, „Madame Butterfly“, „Turandot“, „Pique Dame“ und „Die Walküre“ zu erleben.

Seine erste CD-Einspielung erschien Ende 2006 bei Orfeo mit einer Aufnahme der beiden Violinkonzerte von Schostakowitsch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Geigerin Arabella Steinbacher. Die Aufnahme erhielt im Januar 2007 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.


Andris Nelsons wuchs in Riga in einer Musikerfamilie auf und begann seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, außerdem erhielt er diverse Preise als Sänger. 2001 wurde er mit dem renommierten Großen Lettischen Musikpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Im selben Jahr schloss er sein Studium in Riga ab und ging nach St. Petersburg, um dort bei Professor Alexander Titov seine Ausbildung fortzusetzen. Seit 2002 studiert er privat bei Mariss Jansons.


Link: zur Textquelle und Foto der "NWD-Philharmonie, Herford"

---------------------------------------------------

Ein weiterer Artikel wurde von ihm am 17.6.2008 in der Zeitung: DIE ZEIT veröffentlicht mit der Überschrift:

"Ein baltischer Hitzkopf"

Hier geht es zum Artikel, bitte klicken..!!


Grüsse

Volker




Webnews



Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Teilnehmer aus OWL,

habt ihr von ihm einmal ein Konzert in Bad Salzuflen, Schützenhof Herford, Detmold, etc.einmal besucht?
Ein genialer Newcomer in der jungen Dirigenten-Hirachie, von
ihm wird in Zukunft noch sehr viel Positives zu hören und zu lesen sein. Freundlich, aufgeschlossen, immer ansprechbar, ein fantastischer Interpret aus Lettland, wir in OWL können uns glücklich schätzen, ihn noch in unseren Reihen vorfinden zu können, auch wenn es seltener sein wird.

Grüsse
Volker

Iris hat gesagt…

Hallo, Volker,
weisst Du, wann dieser Interpret aus Lettland noch mal in unserer Nähe ist? Ich hab` z. Z. so viele Baustellen, wer schön, wenn Du was wüßtest.
Lieben Gruss
Iris

Anonym hat gesagt…

Hallo Iris,

ich melde moich wieder, bin gleich ausser Haus, dann stelle ich einen Link zur Verfügung und das nächste Programm mit ihm.

Liebe Grüsse
Volker

Volker hat gesagt…

Hallo Iris,

ich habe einmal den Link der NWD-Philharmonie mit den Konzertangaben bis Juni 2008 rausgesucht, wann Andris Nelsons wieder zu erleben sein wird geht aus dem Juni-Programm 2008 nicht hervor, dass müsste weiter in der Zukunft liegen und im Internet angefragt werden.

Hier geht es zum Link:

Hier klicken

Liebe Grüsse
Volker

Anonym hat gesagt…

Hallo Leser aus OWL!

Mit meinem Fahrad in 10 Minuten zum Sinfoniekonzert. Eine sausende Abendfahrt zu einer ehrenwerten, mich beglückenden Nachbarschaft. Meine neue Adresse auf dem Herforder Stiftsberg macht es möglich: das Kennenlernen eines Philharmonieorchester mit einem alerten, jungen Dirigenten. So habe ich die Nord-Westdeutsche Philharmonie jetzt in Reichweite und bis heute so oft wie möglich besucht. Immer gab es was Überraschendes zu hören: Experimentelles, Eingeführtes und Volkstümliches z.B. 'Kommt ein Vogel geflogen in 12 Variationen'. Aber auch Mächtiges wie das Brahms Requiem zusammen mit einem Städtischen Chor.
Schon ein Glück, solche Nachbarn zu bekommen. Denen will ich schon die Treue halten.

Gruß Wolfgang