Montag, 20. Oktober 2008

Ein nennenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik bei J.S. Bach

Hallo zusammen,

ein mehr als bemerkenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik in den Werken von Johann Sebastian Bach - möchte ich hier vorstellen.



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Kurzbeschreibung:

Dieses Buch hilft die vergessene und verborgene Sprache der Symbolik in den Werken Bachs zu erkennen. Ungemein fesselnd ist die Übereinstimmung von Text, musikalischen Formen und Figuren und theologischen Symbolen. Bach hat sie aus alten Traditionen übernommen, aber in schöpferischer Kraft weiterentwickelt.

Eingehende Untersuchungen der Werke und vor allem der Bach'schen Handschriften brachten eine Fülle von symbolischen Zeichen und Hinweisen auf Psalmworte als Interpretation der biblischen Aussage zutage. Das Buch gibt zunächst eine Einführung und Übersicht über die verschiedenen Mittel, die Bach bei der musikalischen Wiedergabe der Texte einsetzt. Es folgt eine umfassende Darstellung der symbolischen Bedeutung aller Instrumente in seinen kirchenmusikalischen Werken.

Dieses Nachschlagewerk kann ich jeden Bachfreund wärmstens empfehlen.

Grüsse
Volker


Webnews

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Volker!

Ja-, ich hatte dieses Buch mir in dem Anna-Amalia-Bildungs-Cubus in Weimar vorige Woche angeschaut und muß sagen:
Ich war beindruckt, was sich hinter der schwungvollen Bach-Handschrift verbirgt. Auf den Titelseiten der Partituren, so z.B. bei vielen Kantaten waren Sympole und Zeichen im Schriftzug Bachs eingearbeitet.
Z.B. BWV 19 'Es erhub sich ein Streit' ... "hat Bach das 'Es' liegend gezeichnet als Zeichen der kriechenden Schlange und darunter einen 'kleinen Kreis' gesetzt: Der Teufel ist der Fürst der Welt. Das große 'S' seines Vornamens 'Sebast.' beginnt mit einem wohlgerundeten Kreis und schwingt sich dann empor, so daß man an das Zeichen der aufgerichteten Schlange denken kann."S.73.
In BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, hatt Bach seine Namensbuchstaben so miteinander verschränkt, daß C+M+B (= die drei Waisen) herauszulesen sind.

Ich habe einiges weitere 'Symbolhafte' aus dem Buch fotokopiert(5 Seiten), die ich Dir auf Wunsch fotokopiere.

Ich kann mir bei einer solchen Schriftanwendung nur denken, daß auch viele andere Zeitgenossen Bachs symbolhafte Informationen im Schriftbild verarbeiten. Sie hatten es in der Schule und den gelehrten Schreibstuben so gelernt. Auch die Kalliografie- Verzierung war Usus.

Gruß

@Wolfgang

Anonym hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

das konnte ich fast schon ahnen, dass Du auf diese wunderbare Broschüre gestoßen bist, Für deine Hinweise dazu erst einmal herzlichen Dank. Was ich unter Google sehen konnte war schon sehr beeindruckend. die Bestellung des Buches ist heute rausgegangen und werde sie in den nächsten Tagen erhalten. So brauche ich keine Kopien von Dir und danke Dir für dein selbstloses Angebot.

Freu mich schon auf das Stöbern und werde darüber berichten.

Herzliche Grüsse in die Nachbarstadt

Volker

Anonym hat gesagt…

Lieber Volker!

Bestelle aber das Richtige!

Ich zitierte aus Ludwig Prautzsch,
Die verborgene Symbolsprache von Johann Sebastian Bach

Verlag Merseburger

Es gibt da nämlich 2 Bände

Gruß

Wolfgang

Anonym hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

na, dann warte ich die Lieferung einmal ab, was ich dann in den Händen halte, kann ich dann vergleichen und sollte es ein 2. Band sein, muss der 1. Band auch her.

Liebe Grüsse
Volker